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Hannover hat einen neuen musikalischen Botschafter

Unesco "City of Music" Hannover hat einen neuen musikalischen Botschafter

Die Stadt hat einen neuen musikalischen Botschafter: Andrew Manze, Chefdirigent der Radiophilharmonie. Der Brite soll in die Welt tragen, dass Hannover eine von der Unesco ausgezeichnete „City of Music“ ist.

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Andrew Manze der Chefdirigent der Radiophilharmonie.

Quelle: Nancy Heusel

Hannover. Wer Manze kennt, weiß, dass man sich kaum einen Besseren für diese Aufgabe vorstellen kann. Manze ist witzig, eloquent – und er kann sowohl mit seiner Musik als auch mit bloßen Worten Menschen für Musik begeistern. Das zeigte er auch am Donnerstag bei einer Pressekonferenz, bei die Stadt Neuigkeiten in Sachen „City of Music“ präsentierte.

Gerade erst habe ein berühmter BBC-Interviewer ihn gefragt, wie er ausgerechnet in Hannover landen konnte, berichtete Manze am Donnerstag. In seiner Anfangszeit habe er Hannover tatsächlich lediglich als eine Stadt mit schönen Museen und auch mit guter Musik eingeschätzt. Jetzt wisse er: „Musik ist hier überall.“ Ständig sehe er Kinder mit Instrumentenkoffern auf der Straße, die Zahl, die Qualität der Chöre sei eindrucksvoll. Ein Besuch im Stadion habe ihn zwar gelehrt, dass man in Hannover nicht Fußball spielen könne: „Aber singen können sie hier“. Bei der Asientournee der Radiophilharmonie im Herbst soll Manze Hannover erstmals in der südkoreanischen „City of Music“-Partnerstadt Tongyeong repräsentieren.

Was den Sound Hannovers tatsächlich ausmacht, konnte Kulturdezernent Harald Härke allerdings immer noch nicht wirklich erklären. Die Ratspolitik hatte schon Mitte vergangenen Jahres moniert, dass es dem Projekt „City of Music“ vor allem daran fehle. Immerhin kann man dank eines neuen Internetauftritts aber schnell und übersichtlich herausfinden, wo die Musik in Hannover spielt. Sämtliche Musikveranstaltungen sind ab jetzt unter www.hannover.de/cityofmusic gebündelt. Neu ist auch, dass Veranstalter ihre Aktivitäten selbst in den Onlinekalender einstellen können. „Das Entwicklungspotential und die Strukturen würden durch den „neuen Channel“ gestärkt, freute sich Härke.

Diverse Veranstaltungen wie Masala, das Maschseefest oder die Fête de la Musique werden zudem 2016 zeitweilig im Zeichen der City of Music stehen, sprich: Konzerte mit Musikern aus Partnerstädten machen. Mit dem „Scottish German Jazz Collective“ und dem Duo „Milou & Flint“ bekommen umgekehrt zwei hannoversche Ensembles die Möglichkeit, in den Partnerstädten Glasgow und Hamamatsu aufzutreten. Beim Marketing aber hapert es noch. Die vollmundig angekündigte „nationale Werbekampagne“ der Hannover Marketing und Tourismus GmbH stellte sich als Plakataktion mit Schwerpunkt im Umkreis von Hannover (Reichweite 80 Kilometer) heraus. Da ist noch Luft nach oben.

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