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Aus der Stadt Ansturm bei fairkauf
Hannover Aus der Stadt Ansturm bei fairkauf
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21:57 28.06.2009
Von Bärbel Hilbig
Der Umzug scheint ein Glücksfall für das Sozialkaufhaus fairkauf. Quelle: Rainer Surrey

„Ich wusste gar nicht, dass es so etwas in Hannover gibt“, sagte etwa die 17-jährige Shaona Steinmann. Wie viele andere Passanten war die Schülerin beim Einkaufsbummel auf die neuen Auslagen im Schaufenster gestoßen.

Auch Stephanie Sipos kam zufällig vorbei. Die 34-Jährige hatte zwar bereits von fairkauf gehört, weil ihre Eltern manchmal dafür spenden. Sie selbst wusste aber nicht, wo es liegt. „Ich habe hier ein schönes Goldrandgeschirr gefunden. Nach so etwas habe ich lange auf Flohmärkten Ausschau gehalten.“

Die festen und ehrenamtlichen Mitarbeiter waren von dem Andrang überrascht. „Wir dachten nicht, dass so viel gekauft wird“, sagt Geschäftsführerin Nicola Barke. Die Regale mit Haushaltswaren waren nach zwei Stunden bereits zur Hälfte geleert: „Wir sind kaum mit dem Auffüllen nachgekommen.“ Ehrenamtliche wie Hanna Piepho waren kurzfristig eher zum Dienst erschienen. „Es ist logisch, dass ein ebenerdiges Kaufhaus mit offenen Türen die Menschen eher anzieht“, meint Piepho. Das eigentliche fairkauf-Gebäude liegt zwar direkt gegenüber, ist aber schlechter zugänglich.

Der vorübergehende Umzug war notwendig geworden, weil im eigenen Haus der Aufzug erneuert werden muss. „Wir hoffen, dass die Kunden, die uns jetzt kennenlernen, künftig drei Schritte weitergehen“, sagt Geschäftsführerin Barke. fairkauf bleibt voraussichtlich zum 31. Juli im SinnLeffers-Gebäude in der Osterstraße/Ecke Kleine Packhofstraße und ist montags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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