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„Antänzer“ belästigen Partygänger

Übergriffe in Hannovers Diskotheken „Antänzer“ belästigen Partygänger

Während die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof Schlagzeilen machen, haben hannoversche Partygänger Probleme anderer Art mit meist nordafrikanischen Männern. Immer häufiger werden Diskobesucher offenbar Opfer von sogenannten Antänzern.

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Blick in die Scholvinstraße: Das Steintorviertel ist die Partymeile in Hannover.

Quelle: Christian Burkert

Hannover. Diese Taschendiebe verwickeln vor allem angetrunkene Gäste von Diskotheken oder Kneipen in Gespräche, kommen ihnen dabei extrem nahe und nutzen dies, um den Opfern dann den Geldbeutel oder das Handy abzunehmen. So auch in der Silvesternacht. „Für die Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar sind bei uns 25 Anzeigen wegen Diebstahls eingegangen“, sagt Polizeisprecher Sören Zimbal. Der Großteil davon sei durch „Antänzer“ verübt worden. „Die Thematik ist uns bekannt.“ Bereits vor gut zwei Jahren hat die Polizeidirektion eine Ermittlungsgruppe gebildet, die sich ausschließlich mit Taschendiebstählen befasst.

Aus Polizeikreisen heißt es, das Thema sei seit mehreren Jahren bekannt. Zuletzt habe die Zahl der Taten auch wieder zugenommen, nachdem sich die Lage zwischenzeitlich beruhigt habe. Beamte beklagen, die Vielzahl der Einsätze allgemein führe dazu, dass kaum noch Kräfte für den gezielten Kampf gegen die Straßenkriminalität zur Verfügung stünden. Statt Taschendiebstähle aufzuklären oder die Antänzer auf frischer Tat zu ertappen, müssten die Beamten unter anderem Demonstrationen begleiten und Flüchtlingsheime bewachen.  

Übergriffe auf Frauen in Köln

In der Silvesternacht zum 1. Januar 2015 kam es am Kölner Hauptbahnhof zu massenhaften Übergriffe auf Frauen. Sie wurden von Männergruppen umzingelt, bedrängt und ausgeraubt. Bei der Polizei gingen mehr als 100 Strafanzeigen ein. Aufgefallen war eine aus bis zu tausend Personen bestehende Gruppe junger Männer, die überwiegend aus dem nordafrikanisch-arabischen Raum stammen könnten. Verfolgen Sie die aktuelle Entwicklung zum Thema in unserem Dossier. 

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