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Aus der Stadt CDU: Mahnmal muss gereinigt werden
Hannover Aus der Stadt CDU: Mahnmal muss gereinigt werden
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15:43 17.02.2017
Von Andreas Schinkel
Das Holocaust-Mahnmal auf dem Opernplatz sollte nach Ansicht der CDU besser gepflegt werden. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Bierpfützen und Kritzeleien verunstalteten derzeit das Mahnmal, meint CDU-Fraktionschef Jens Seidel. "Die Verunreinigungen gehen vor allem auf jüngere Besucher des Opernplatzes zurück", sagt er. Damit spielt er auf die sogenannte Gothic-Szene an, die sich regelmäßig in den Abendstunden auf dem Opernplatz versammelt und dort auch dem Alkohol zuspricht. Seidel schlägt vor, ein Schulprojekt ins Leben zu rufen. Schüler sollen sich Gedanken machen, wie das Mahnmal sauber gehalten werden könne. "Das Mahnmal soll aber weiterhin zugänglich bleiben", sagt Seidel.

Im Kulturausschuss findet der Vorstoß wenig Resonanz. "Ich habe den Eindruck, dass der Ort respektvoll behandelt wird", sagt SPD-Kulturpolitikerin Belgin Zaman. Erst kürzlich sei eine Gedenktafel angebracht worden, die die Würde des Ortes verdeutlicht. Klar sei aber auch, dass sich das Mahnmal im Zentrum der Stadt befinde. "Wenn dort Müll herumfliegt, ist das wenig wünschenswert", sagt Zaman.

Die Stadtverwaltung betont, dass Mitarbeiter auf dem Opernplatz mehrfach am Tage nach dem Rechten sehen. "Wenn es Schmierereien gibt, werden diese innerhalb von 24 Stunden beseitigt", teilt die Verwaltung mit. Alle drei bis fünf Jahre werde das Mahnmal gründlich gereinigt. Das sehe man dem Stein aber nicht an, das Material altere. Für dieses Jahr sei eine Grundreinigung geplant.

Der Bildungsverein soll mehr Geld bekommen, um sein Angebot an Deutschkursen für Zugewanderte zu erweitern. Das hat der Kulturausschuss am Freitag auf Antrag des Ampel-Bündnisses von SPD, Grünen und FDP entschieden. Zudem stimmt das Gremium für weitere Zuwendungen im Kulturbereich.

Andreas Schinkel 17.02.2017

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