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Aus der Stadt Anwälte von 96-Chaoten fechten Banner-Urteil an
Hannover Aus der Stadt Anwälte von 96-Chaoten fechten Banner-Urteil an
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00:16 30.01.2017
Von Tobias Morchner
Die Verurteilten hatten bei einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ein Banner mit einer beleidigenden Anspielung gezeigt.  Quelle: privat
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Hannover

Niklas V., Sascha G., Hannes M. waren vor gut einer Woche vom Amtsgericht für schuldig befunden worden, wenige Tage nach dem Messerangriff der 15-jährigen Schülerin im Stadion ein Banner hochgehalten zu haben, dass die Tat billigte. G. wurde zur Zahlung von 3500 Euro verurteilt, sein Komplize M. muss 2400 Euro bezahlen und V. bekam eine Summe von insgesamt 14 000 Euro aufgebrummt.

Darüberhinaus droht dem 24-jährigen V., der bereits einschlägig vorbestraft ist, weiteres Ungemach. Er wird sich in Kürze auch vor dem Amtsgericht Bielefeld wegen Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten müssen. Er soll im Dezember 2015 gemeinsam mit rund 150 96-Chaoten vor dem Bielefelder Bahnhof randaliert haben. Dabei wurden Polizisten mit Leuchtspurmunition beschossen. V. wurde festgenommen. Bei ihm entdeckte die Polizei einen Signalstift, mit dem sich Leuchtspurmunition abfeuern lässt.

Ein Teenager versuchte am Freitagmittag einen Juwelier an der Limmerstraße auszurauben. Der Überfall misslang, weil der Angestellte des Ladens dem mit einer Sturmhaube maskierten Täter die Schreckschusswaffe entriss. 

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