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App sorgt für Abwechslung am Mittagstisch

"Lunchit" App sorgt für Abwechslung am Mittagstisch

Jeden Tag das essen, was in der Kantine aufgetischt wird? Oder die Mittagspause lieber mit Kollegen beim Lieblingsitaliener um die Ecke verbringen? Hätten Arbeitnehmer die Wahl, würden sie die flexible Variante bevorzugen. Davon ist Florian Gottschaller überzeugt. Seine App "Lunchit" soll es Arbeitnehmern ermöglichen, ihr Essen selber zu wählen.

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Spart gern Geld beim Essen: Unternehmer Florian Gottschaller.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Von seiner Idee will der Start-up-Unternehmer aus München auch hannoversche Unternehmen überzeugen. Denn die sollen kulinarische Abwechslung auf dem Speiseplan der Mitarbeiter subventionieren.

„Lunchit“ heißt das Schlüsselwort, das das möglich machen soll. Dahinter verbirgt sich eine App für Smartphones, die Gottschaller und sein Geschäftspartner Ralph Meyer entwickelt haben. „Das Prinzip ist einfach“, sagt Gottschaller und demonstriert das Verfahren bei seinem Hannover-Besuch im Teestübchen am Ballhof.

Mit der App scannt der Mitarbeiter einer Firma nach dem Mittagessen den Beleg der Lokalität ein; die App registriert die Daten und leitet diese an den Arbeitgeber weiter. Der wiederum überweist mit der Gehaltsabrechnung einen bestimmten Betrag, mit dem er einen Teil der Essensrechnungen erstattet. So weit die Theorie.

Aber warum sollten Firmen – vor allem, wenn sie über eine eigene Kantine verfügen – freiwillig die Restaurantbesuche ihrer Angestellten mitbezahlen? Für Unternehmer Gottschaller ist das keine Frage. „Die Mitarbeiter“, sagt er, „werden dadurch motiviert, ihre Bindung an den Arbeitgeber wächst, und davon profitiert auch das Unternehmen.“

Außerdem spare letztlich auch der Arbeitgeber. Denn der monetäre Nachschlag beim Essen komme diesen allemal billiger als eine Gehaltserhöhung. Gottschallers Rechnung: Jede Mahlzeit eines Mitarbeiters kann eine Firma laut Steuerrecht mit bis zu 6,20 Euro steuerfrei subventionieren. Geht ein Angestellter zum Beispiel 16-mal im Monat essen, kommen etwa 100 Euro netto mehr auf sein Gehaltskonto, im Jahr wären das immerhin 1200 Euro. Bei einer entsprechenden Lohnerhöhung müsse der Arbeitgeber etwa das Doppelte zahlen – weil diese natürlich nicht steuerfrei ist.

Nach Angaben des 42-Jährigen testen bundesweit bereits rund 150 Unternehmen die App, die offiziell vom Bundesfinanzministerium abgesegnet wurde. In Hannover hat bei „Lunchit“ bisher noch keine Firma angebissen. Aber der Appetit kommt ja bekanntlich auch erst beim Essen.

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