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Architekten sind gegen Steintorbebauung

Unterschriftenaktion Architekten sind gegen Steintorbebauung

Die Bebauung des Steintorplatzes ist seit jeher umstritten. Nun hat eine Initiative, die strikt gegen des Vorhaben ist, eine Unterschriftenaktion gestartet. Vor allem Architekten, Stadtplaner und Geographen haben unterzeichnet. 

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Viele Planer sind gegen
 die Bebauung des
 Steintorplatzes.

Quelle: Wilde

Hannover. Insgesamt 105 Unterstützer signierten die Eingabe, die sechs hannoversche Planer Ende September bei der Stadt gemacht hatten. Darunter sind nach Angaben der Initiatoren 86 Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, Regional- und Verkehrsplaner sowie Geographen.

Die Initiative lehnt die Bebauung des Steintorplatzes kategorisch ab. Allenfalls die ohnehin geplante Aufstockung des Geschäftsquartiers an der Nordmannpassage sei angemessen, nötig hingegen die Neugestaltung des Steintorplatzes selbst. Im Grundsatz aber gelte: „Eine Bebauung des Steintorplatzes ist die falsche Antwort auf richtige Fragen. Denn eine Stadt ohne Plätze ist wie ein Tag ohne Pausen.“ Mit ihrer Eingabe, die die Initiatoren nun bei der Stadt eingereicht haben, wollen sie erreichen, dass der Rat den sogenannten Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan von 2009 aufhebt.

Projekt nach Kommunalwahl in weite Ferne gerückt

Mit dem Verlust der rot-grünen Mehrheit bei der Kommunalwahl im September ist das Projekt ohnehin in weite Ferne gerückt. Die FDP, die mit SPD und Grünen eine lose Partnerschaft eingegangen ist, lehnt die Bebauung ebenso ab wie die CDU. Auch die Sozialdemokraten sind von den derzeitigen Bebauungsplänen abgerückt und haben eine umfassende Bürgerbeteiligung ins Spiel gebracht.

Unterdessen gibt es unter hannoverschen Architekten auch Befürworter des Projektes. „Städtebaulich ist die Bebauung eindeutig ein Gewinn, weil sie zerfledderte Stadträume fasst und wichtig, historisch enge Beziehungen wie die Verbindung Georgstraße/Lange Laube wieder herstellt“, schreiben Harald Kiefer, Kai Koch und Kay Marlow, allesamt Mitglieder des Bundes deutscher Architekten (BDA). Bei der geplanten Nutzung würden sie „eine Stärkung des innerstädtischen Wohnens“ einem weiteren Hotel vorziehen.     

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