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Art Fair lockt Kunstfans nach Herrenhausen

Bild von Siri für 750 Euro Art Fair lockt Kunstfans nach Herrenhausen

Art Fair lockt Liebhaber von Kunst und Kunsthandwerk ins Galeriegebäude Herrenhausen. Zu bestaunen gibt es unter anderem ein 750 Euro teures Abbild von der eigentlich gestaltlosen Siri, die iPhone-Nutzer als Stimme der Sprachsteuerungssoftware kennen.

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Sie hat Siri gemalt: Künstlerin Susanne Freiler-Höllinger.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. Der Rahmen können passender nicht sein: Das barocke Galeriegebäude in Herrenhausen ist wie dafür geschaffen, die Art Fair zu beherbergen. Drei Tage lang - seit Freitag und noch bis zum Sonntag zeigen die Aussteller Kunst und Künstlerisches, das Schöne und das ganz schön Teure. Naturgemäß lockt das Angebot eine feines, aber kleines Publikum - die Aussteller haben reichlich Zeit, mit Besuchern zu fachsimpeln.

Dem Thema des Galeriegebäudes folgend, gelangt man unweigerlich zu den barocken Silberkännchen des Kunsthauses Kende. Inhaber Christian Kende (33) bietet antikes Silber aus England und Dänemark an. Für ihn ist der Ausstellungsort das entscheidende Alleinstellungsmerkmal der Art Fair. „In diesen Räumen entsteht ein vollkommen anderes Ambiente, als ich es gewohnt bin. Normalerweise stelle ich in riesigen, kahlen Messehallen aus. Das hier passt meiner Meinung nach viel besser zu jahrhundertealten Lampen, Möbeln und anderem Kunsthandwerk“, sagt Kende.

Art Fair ist der Treff für die Kunstszene Herrenhausen.

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Ähnlich wie der Kunsthändler hat sich auch Brigitta Lauterbach in antikes Silber verliebt. Die 74-Jährige wird ein Untersetzer aus dem 19. Jahrhundert an die aktuelle Art Fair erinnern. „Für mich ist die Gestaltung im Jugendstil wunderschön“, sagt Lauterbach über die in Silber auf Glas gearbeitete Platte. „Ich habe was ganz Besonderes gesucht und auch gefunden.“ Der Untersetzer, verkündet Lauterbach, wird von jetzt an als Erbstück in ihrer Familie von Generation zu Generation weitergegeben.

Nur einen schmalen Gang entfernt von den üppig gestalteten Wänden des Galeriegebäudes beherbergt das minimalistisch gehaltene Arne-Jacobsen-Foyer Künstler wie Susanne Freiler-Höllinger (52). Ihre Elektronikkunst fügt sich perfekt in den in Glas und Stahl gehaltenen Hintergrund ein. Sie hat ein 750 Euro teures Abbild von der eigentlich gestaltlosen Siri geschaffen, die iPhone-Nutzer als Stimme der Sprachsteuerungssoftware kennen.

Die Art Fair ist von 11 bis 19 Uhr geöffnet (Sonntag bis 18 Uhr) und kostet 12 Euro Eintritt, ermäßigt 10 Euro.

Swantje Schurig

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