Einen Tumult am Raschplatz mit rund 250 Beteiligten hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag bekämpfen müssen - zum Teil mit Einsatz von Reizgas. Mehrere Personen waren zuvor in Streit geraten und mit Stöcken und Flaschen aufeinander losgegangen. Wie viele Personen verletzt wurden, konnte die Polizei am Sonntag noch nicht sagen. Zwei Männer kamen mit stark blutenden Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Die Beamten ermitteln bisher in vier Fällen wegen Körperverletzung.
Nur durch Zufall war die Polizei auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen aufmerksam geworden. Unbekannte hatten zwei 21 und 24 Jahre alte Männer während einer Asia-Party in der Diskothek Studio 6 am Raschplatz offenbar ohne erkennbaren Grund angegriffen. Nach Angaben der Opfer traktierten die Täter sie mit Fäusten und Flaschen an. Daraufhin verließen die beiden stark blutenden Männer die Diskothek gegen 2.30 Uhr durch einen Seiteneingang - wo sie auf zwei Zivilbeamte stießen. Die Opfer kamen ins Krankenhaus. Die Polizisten forderten Verstärkung an.
Als weitere Beamte eintrafen, hielten sich bereits rund 250 Personen auf dem Raschplatz vor dem Studio 6 auf. „Die Stimmung war äußerst gereizt, viele der Anwesenden waren aggressiv“ sagte eine Polizeisprecherin. Die Beamten hätten eine Reihe von Anweisungen ausgesprochen, um eine weitere Eskalation zwischen den streitenden Parteien zu vermeiden. „Viele haben diese Anweisungen nur zögerlich befolgt“, sagte die Sprecherin. Wiederholt hätten die Beamten deshalb zur Gefahrenabwehr Pfefferspray einsetzen müssen und so die Kontrahenten voneinander getrennt.
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Hier die Stellungnahme der Betreiber der Disko:
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Nach derzeitigem Ermittlungsstand ereigneten sich auf dem Raschplatz mindestens zwei weitere Körperverletzungen. Unbekannte Täter sollen drei Jugendliche im Alter von 16, 17 und 18 Jahren mit einem Schlagstock und Flaschen verletzt haben. In diesem Fall ermittelt die Polizei außerdem wegen des Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz. Die Minderjährigen hätten sich mitten in der Nacht nicht am Raschplatz aufhalten dürfen. In einem weiteren Fall attackierten sich zwei 18 und 20 Jahre alte Männer mit Fäusten. Die Beamten erteilten mehrere Platzverweise. Sechs Personen mussten vorerst mit auf die Wache. Was den Streit mit so vielen Beteiligten auslöste, ist noch unklar. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte die Polizeisprecherin.
Bereits im März war ein 19-Jähriger im Studio 6 bei einer Asia-Party an der Halsschlagader verletzt worden. Jemand hatte mit einer Flasche nach ihm geworfen. Ein 18-Jähriger erlitt am gleichen Abend eine Platzwunde, als ihm jemand eine Flasche auf dem Kopf zerschlug.
von Vivien-Marie Drews
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Kommentare
RE D.Bui – 16.07.09
zu behaupten das es meistenteils diese Menschen aus dem Asiatischen breich war ist schwachsinn.daran merkt man das sie leider kein wissen ueber die asiatische szene bzw. die treffs und partys .
wenn eine party als "asia party" bezeichnet wsird dann wird es wohl auf eine sein weil sonst waere es unsinn eine party so zu nennen?!
Agressionen unter asiaten streite ich nicht ab da diese vorhanden sind jedoch auf welcher party sind keine Aggressionen vorhanden ?!
NP Kommentare Henry – 14.07.09
Die HAZ Zensur ist ja ziemlich umfangreich. Ich empfehle, die Kommentare bei der NP zum Thema zu lesen (ca. 30). Also falls man mal lachen möchte. Dort kann man anscheinend noch frei von der Leber jeden asozialen Wortmüll loswerden.Die SPD Beteiligung an der HAZ zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch alle Wiki-Artikel zu Madsack/HAZ/NP... ;)
@Gerhard Lindener – 14.07.09
Sehe ich genau so, auch wenn es ein wenig weh tut, so ganz ohne HAZ, aber so konnte es nicht mehr weitergehen, habe mich jeden Morgen angesichts dieser Einseitigkeit nur noch aufgeregt und die Gesundheit geht vor.Über 20% hält die SPD an HAZ und NP, nicht zu glauben, denen gehören sogar ganze Radiosender.
Ein Schelm ist, wer dahinter Methode sieht und glaubt nicht beeinflusst zu werden.
Spannend zu sehen jedenfalls, das sich, wenige Wochen vor der Wahl, die SPD nahen Zeitungen mit "Geschenkabos" überschlagen.
So bekomme ich derzeit die TAZ drei Monate kostenlos!!!!! und brauche am Ende auch nicht kündigen.
Wird mich jedoch nicht beeinflussen und der SPD wohl auch nicht mehr Helfen.
Klar ist, Parteien dürften an Medienunternehmen nicht beteiligt werden, vielleicht ändert sich das ja, wenn die "Roten" aus der Bundesregierung sind.
Lindener
Gruss
Lindener
Einseitige Berichterstattung und Zensurmaßnahmen Gerhard – 14.07.09
Das Problem ist, daß an dem Verlag, in dem die HAZ und NP erscheinen, maßgeblich die SPD beteiligt ist. Daher findet in diesen Blättern und dazugehörigen Online-Diensten eine Hofberichterstattung für die Partei statt und kritische Anmerkungen werden in der Regel gelöscht.Da nun einmal die heile Multi-Kulti-Welt zur zentralen Ideologie der SPD gehört, darf dies in der HAZ und NP offenbar nicht in Frage gestellt werden.
Meines Erachtens sollten Parteibeteiligungen an Presseerzeugnissen in einer Demokratie nicht möglich sein, um eine unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten.
Aus den vorgenannten Gründe lese ich seit einiger Zeit nur noch das Online-Angebot der HAZ, da ich nicht gewillt bin für eine Parteizeitung Geld auszugeben, obwohl ich Regionalzeitungen eigentlich zu schätzen weiß.
HAZ Lindener – 14.07.09
@FRG,genau das waren auch meine Gründe, das HAZ Abo zu kündigen, auf meine Anmerkung beim Bettelanruf des Vertriebs,angesichts der einseitigen (linken) Berichterstattung, erntete ich von der ansonsten sehr fröhlichen und netten Dame nur eisiges schweigen.
Gruss
Lindener
Zensur FGR – 13.07.09
Wenn man hier die muntere Löschorgie so sieht, kann man ahnen, wie das Klima so in den Redaktionssitzungen sein mag. Lustig ist es, wenn der Vertrieb dann versucht, Abonnementen zu gewinnen. In aller deutlichkeit: mir ist die HAZ nicht zu teuer. Mir ist sie redaktionell zu einseitig.Gestorben xxx – 13.07.09
auch so kann man sich seine Leser vergraulen.Aufgrund umfangreicher Zensur der HAZ in der Kommentarfunktion, wie auch in der täglichen Berichterstattung, ist die Zeitung für mich gestorben.
Die Printausgabe werde ich ebenfalls nicht mehr kaufen.
Eigentlich schade, da ich diese "Zeitung" ca. 30 Jahre lang fast täglich gelesen habe.
Zensur?! Freidenker – 13.07.09
Wenn hier so liest, könnte man meinen, daß Zensursula hier in der Redaktion sitzt.b a – 13.07.09
Kommentar / Link von HAZ.de gelöscht.Alles verbieten? Olav – 13.07.09
Kommentar von HAZ.de gelöscht.Nasenfaktor und wieder bessere Kontrollen Nasenfaktor – 13.07.09
wir brauchen wirklich wieder bessere und schärfere Einlasskontrollen. Diese müssen dann auch zwingend ohne rücksicht auf die ethnische Herkunft durchgezogen werden. Dann darf allerdings nicht wieder ein Artikel in der Zeitung erscheinen, dass bestimmte Leute aus ausländerfeindlichen Gründen nicht hereingelassen werden. Wenn die Störer draußen bleiben, können die anderen Gäste auch in Ruhe feiern!HAZ btw – 13.07.09
Stellt doch die Kommentarfunktion gleich ab, wenn ihr jeden Beitrag löscht, der euch nicht passt! Ihr seid für mich gestorben!haha chezzouw – 13.07.09
Kommentar von HAZ.de gelöscht.Sympatisant Killerkalle – 13.07.09
Kommentar von HAZ.de gelöschtstellung chezzouw – 13.07.09
Kommentar von HAZ.de gelöscht.... ... – 13.07.09
Kommentar von HAZ.de gelöscht.@hobus LJA – 13.07.09
Zu der Veranstaltung speziell am letzten Wochenende kann ich nichts sagen. Allerdings gab es am Raschplatz schon früher regelmäßig Einladungen unter dem Stichwort "Asia", zu dem hauptsächlich junge Leute aus dem ostasiatischen Bereich (China, Japan, Korea) angesprochen wurden, bzw. sich angesprochen fühlten. Wenn man dort entlang ging, hatte man zeitweise das Gefühl in Schanghai oder Osaka zu sein. War aber kein Problem, denn dabei blieb es zumeist recht friedlich, besonders angesichts der großen Menge an Menschen. In letzter Zeit haben sich aber wohl auch zunehmend einige unserer Mitbürger dafür interessiert, deren Herkunftsland zu 98% ebenfalls auf dem asiatischen Kontinent liegt, wenn auch weiter westlich. (Ich nenne hier keinen Ländernamen, sonst werde ich wegen Rassismusverdachts zensiert.) Seit dem gibt es dort regelmäßig Zoff.Asia Party hobus – 13.07.09
Nachdem ich nun einige Kommentare gelesen habe, reime ich mir zusammen, dass es sich bei "Asia-Parties" um Veranstaltungen handelt, auf der hauptsächlich oder nur Menschen aus dem asiatischen Kulturkreis anwesend sind???Oh weh,,, ... – 13.07.09
Soso...dann sollten wir vielleicht das Oktoberfest und diverse Schützenfeste auch mal locker verbieten, sowie jedes urdeutsche Dorffest. Das fliegen jedes Wochenende die Fäuste und es gibt wesentlich mehr Verletzte. Ach ja, da solche Feste gerne vom deutschen Gröhl- und Bierzeltpublikum aufgesucht werden, sollte man diese einfach des Landes verweisen oder noch besser - schlicht weg ausbürgern. Fangt man an zu denken Mädels....re: @ashbaer – 13.07.09
noch besser als ein verbot wäre doch einfach ein riesiges schwarzes tuch über den club zu legen.. Das kann ja dann einfach übers BKA laufen, wenn sie eh schon dabei sind sachen auszublenden.Meinungsverbote abschaffen und Probleme endlich ansprechen Gerhard – 13.07.09
Das Problem wird solange nicht gelöst werden wie man es nicht beim Namen nennen darf. Leider beteiligt sich die HAZ an diesen politisch korrekten Meinungsverboten. Würde man die Herkunft derjenigen ansprechen, die hauptsächlich für die nächtlichen Ausschreitungen verantwortlich sind, würde dieser Beitrag sofort gelöscht werden.So löst man keine Probleme, sondern ist dafür verantwortlich, daß es irgendwann zu einer Eskalation kommt, die unvorhersehbare Folgen haben wird.
Asia Party verbieten!?!? stevohan – 13.07.09
Was hat denn das ganze mit "Asia Party" zu tun? Wie soll das Verbot eines Namens für eine Party denn an der Situation was ändern? Einfach nur lächerlich! Das ist irgendwie typisch deutsch, wir lösen nicht das Problem, sondern verbieten einfach irgendwas...wird schon irgendwie helfen. Demnächst gibt es in Diskotheken "Niedersachsen-Partys", nach der ersten Schlägerei werden auch diese verboten...dann geht es weiter mit "Hannover-Innenstadt-Partys" und "Norddeutschland-Partys"...ich lach mich kaputt!Verbote xxx – 13.07.09
wenn man das Kind nicht beim Namen nennen darf, wird es eben verboten.Und damit ist das Problem eben nicht mehr vorhanden.
einfache Lösung Jens S – 13.07.09
mhmm...eine vernünftige Türpolitik (sprich bestimmte Personenkreise draußen zu lassen) dürfen die Diskotheken nicht betreiben.
Wenn es zu Problemen kommt dürfen die Türsteher nicht wirklich eingreifen, weil Sie dann Gefahr laufen wegen Körperverletzung belangt zu werden (ok sicherlich gibt es im Bereich der Türsteher so einiges was man verbessern könnte, um Deeskalation zu betreiben - aber das ist eine andere Geschichte).
Aber für das Ergebnis werden sie bestraft ?
Irgendetwas läuft hier schon seit Jahren falsch, und wie so oft darf das letzte Glied in der Kette wieder alles ausbaden, was eigentlich am wenigsten für die Probleme kann. Sprich in diesem Fall dürfen die Gastronomen die gesellschaftspolitischen Probleme beheben - aber es ist halt mal wieder die einfachste Lösung, dann solche Veranstaltungen einfach zu verbieten, statt um sich um die eigentlichen Probleme und die Ursachen zu kümmern.
hmm ?? btw – 13.07.09
Kommentar von HAZ.de gelöscht.Verunsicherte Türsteher Simon A. – 13.07.09
Viele Türsteher und Diskothekenbetreiber sind durch die hannoversche Kampagne gegen angeblichen Rassismuss an den Disco-Eingängen verunsichert. Sie lassen immer öfter zwielichtige Leute rein, um nicht als Rassisten zu gelten. Hier haben wir das Ergebnis! Schlägereien und am Ende eine Verbot.