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Atomkraftgegner demonstrieren am Opernplatz

Hannover Atomkraftgegner demonstrieren am Opernplatz

Rund 50 Atomkraftgegner haben bei einer Demo des Bund Region Hannover auf dem Opernplatz am Sonnabend den sofortigen Atomausstieg weltweit gefordert. Anlass für die Demo war der Gedenktag zum Atomunfall in der Kerntechnischen Anlage Majak, der sich 2017 zum 60. Mal jährt.

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Auf dem Opernplatz haben etwa 50 Demonstranten den sofortigen Ausstieg gefordert

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Bei einer Demonstration des Bund Region Hannover auf dem Opernplatz anlässlich des Gedenktages "60 Jahre Atomunfall Majak" haben Atomkraftgegner am Sonnabend den sofortigen Atomausstieg weltweit gefordert. "Lasst uns dafür sorgen, dass kein weiterer Atommüll nach Russland deportiert wird", rief Peer Höcker vom Bund Region Hannover vor rund 50 zumeist älteren Teilnehmern. Atomkraft und Krieg müsse man zusammen denken, sagte Brunhild Müller-Reiß vom Friedensbüro Hannover, die ebenfalls zu den Rednern gehörte. Durch beides werde überall auf der Welt Tod und Sterben ausgelöst.

Rund 50 Atomkraftgegner haben bei einer Demo des Bund Region Hannover auf dem Opernplatz den sofortigen Atomausstieg weltweit gefordert. Anlass für die Demo war der Gedenktag zum Atomunfall in der Kerntechnischen Anlage Majak, der sich 2017 zum 60. Mal jährt.

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Fast auf den Tag genau 60 Jahre ist es her, dass in dem russischen Ort Majak bei Jekaterinenburg ein Atomunfall geschah. Nach Tschernobyl und Fukushima gilt er heute als der drittschwerste Nuklearunfall weltweit. Gastredner Vladimir Slivyak, Mitbegründer der russischen Umweltorganisation Ecodefense, der extra aus Moskau anreisen und über die Zustände in Majak und die Situation der Atomkraft in Russland berichten sollte, konnte wegen einer Erkrankung nicht kommen.

Höcker beschrieb nicht nur die Dimension des nach seinen Worten bis heute weitgehend unbekannten Nuklearunfalls. 437000 Menschen seien verstrahlt worden. Etwa doppelt soviel Radioaktivität wie bei dem Unfall in Tschernobyl sei am 29. September 1957 freigesetzt worden. Auch heute noch stürben südlich von Majak Tausende Menschen an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung.

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