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Auch die Stadt öffnet die Waterloosäule

HAZ-Leser kommen gratis hoch Auch die Stadt öffnet die Waterloosäule

Jahrelang hat die Stadt die Waterloosäule nicht mehr für Besucher geöffnet, weil ihr die Koordination zu aufwendig schien. Jetzt wird endlich ein neuer Anlauf versucht: Die Marketinggesellschaft HMTG bietet zunächst probeweise zwei Termine für Aufstiege an, die Kosten betragen 4 Euro (ermäßigt 3,50 Euro).

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Hoch hinaus: Besucher auf der Waterloosäule.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. HAZ-Leser allerdings können an diesem Sonnabend mal wieder kostenlos die Siegessäule am Waterlooplatz besteigen: Gemeinsam mit der Baudenkmalstiftung geben wir von 10.30 bis 15.30 Uhr die Möglichkeit zum Gratis-Ausblick mit Erklärungen von Bauhistoriker Sid Auffarth und HAZ-Redakteur Conrad von Meding.

Bis in die Neunzigerjahre war die Säule regelmäßig vom damaligen Verkehrsverein geöffnet worden, danach war die Säule nicht mehr zugänglich - nur HAZ und Baudenkmalstiftung gewährten zuletzt viermal jährlich Aufstiege. Für die HMTG ist das neue, kostenpflichtige Angebot zunächst ein Testlauf. „Wir sind aber sicher, dass es Nachfrage und daher auch weitere Termine geben wird“, sagt Mitarbeiterin Lena Albrecht. Zwei ihrer Kollegen, die sonst Führungen im Rathaus anbieten, sollen am Fuße und auf der Plattform der Säule Erklärungen geben. „Deshalb ist das Angebot auch kostenpflichtig“, sagt Albrecht. Zudem sind Anmeldungen unter Telefon (05 11) 16 84 53 33 nötig. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt fünf, die maximale Zahl pro Aufstieg zehn Personen. Führungen werden angeboten am 22. August und 26. September jeweils um 14, 15 und 16 Uhr.

Doch zunächst sind an diesem Sonnabend wieder kostenlose Aufstiege möglich. Wie immer gibt es keine Möglichkeit zur Voranmeldung, stattdessen kann sich bereits ab 10 Uhr am Fuß der Säule in eine Liste für eine Führung eingetragen werden. Die Aufstiege starten dann ab 10.30 Uhr im Halbstundentakt.

Von der 47 Meter hohen Säule gibt es einen Rundumblick über die Altstadt, aber auch über Linden, die Calenberger Neustadt und bei gutem Wetter bis zum Deister. Allerdings müssen rund 190 Stufen in dem 3,50 Meter breiten Schaft erklommen werden - die Säule ist nicht barrierefrei. Das Bauwerk wurde nach dem Sieg über Napoleon errichtet, Hannoveraner waren an der entscheidenden Schlacht bei Waterloo beteiligt. Das Monument erinnert an die Gefallenen, ist aber auch Ausdruck des Siegerstolzes. Davon zeugen unter anderem erbeutete Kanonen des napoleonschen Heeres am Sockelbau der Säule.

Plätze zu verlosen: Zehn HAZ-Leser können sich bereits jetzt für den 14-Uhr-Aufstieg an diesem Sonnabend exklusiv Plätze reservieren und müssen daher nicht anstehen. Schicken Sie uns im Laufe des Donnerstags eine kurze E-Mail mit Stichwort Waterloosäule per E-Mail an hannover@haz.de. Jeder darf eine Begleitperson mitbringen. Wir benachrichtigen die Gewinner im Laufe des Freitags.

lok

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