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Aus der Stadt Hier entsteht die Art Fair Herrenhausen
Hannover Aus der Stadt Hier entsteht die Art Fair Herrenhausen
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00:16 10.09.2017
Aufbauarbeiten bei der Art Fair. Quelle: Katrin Kutter
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Hannover

Antike Hängeleuchten erhellen die eine Ecke der Messehalle, während gegenüber sündhaft teure Kommoden aus dem Biedermeier genauestens inspiziert werden. Antike Schubladen werden geöffnet, die Rückseiten Jahrzehnte alter Bilder fachmännisch begutachtet oder feinste Tischwäsche betastet. Letztere ist in diesem Jahr erstmals Bestandteil der Art Fair, die von Freitag bis Sonntag im Herrenhäuser Galeriegebäude und im Arne-Jacobsen-Foyer einzieht. Am Freitag und Sonnabend sind die Türen von 11 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet, am Sonntag schließt die Art Fair bereits um 18 Uhr.

Art Fair ist der Treff für die Kunstszene Herrenhausen.

Ungeachtet der ungewohnt herbstlichen Atmosphäre ist wie in den vergangenen Jahren die NDR-Sendung „Lieb & Teuer“ vertreten, um sorgsam gehütete Familienschätze von 11 bis 19 Uhr im Frühlingszimmer zu besichtigen und zu schätzen.

Das Angebot der Messe reicht von Einstiegsmodell bis Hochkaräter. Bei der Galerie Depelmann machen Grafiken im kompakten Format die ersten Schritte in die Kunst- und Sammlerszene möglich - schon für einige Hundert Euro kann man sein erstes gerahmtes Einzelstück sein eigen nennen. Willem Lenssincks Werke sind ebenfalls im Kunsthaus Bühler auf der Messe vertreten. Eine Drei-Meter-Version seiner Skulptur „Guardian X“ hat ihren Weg bereits in den Garten Silvio Berlusconis gefunden. Die kleinere Version dieser Grünanlagendekoration könnte für 22.000 Euro auch das eigene Blumenbeet schmücken. Für diejenigen, die neben der Gartengestaltung auch nach exklusiver Inneneinrichtung suchen, hält die Messe etwa in Uta Königs Antiquitäten- und Kunsthandlung neben anderen sehenswerten Raritäten einige Schätze aus dem königlichen Umfeld von Ludwig XVI. bereit. Die Art Fair macht die Kunstwelt also nicht nur käuflich, sondern auch erfahrbar: „Für mich ist diese Messe wie ein unglaublich vielfältiger, begehbarer Katalog“, sagt Frauke Engel vom Art-Fair-Team.

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