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Crazy Sense Festival ist bereit für Premiere

Open-Air am Wasserturm Crazy Sense Festival ist bereit für Premiere

Das erste Crazy Sense Festival holt an diesem Wochenende weltbekannte DJs an den Wasserturm. Noch ist der Aufbau im vollen Gange, bis Freitag um 12 Uhr soll alles fertig sein. Die Veranstalter rechnen zum Auftakt mit etwa 8000 Menschen auf dem Gelände - von denen eine Minderheit aus Hannover kommt.

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Traumwelt im Aufbau: Am Wasserturm soll das erste Crazy Sense Festival stattfinden.

Quelle: Philipp Von Ditfurth

Hannover. Noch rollen Bagger und Lastwagen über das Festival-Gelände am Wasserturm. Handwerker sägen Holzbretter in Stücke, hantieren an den VIP-Bühnen und verlegen die Bodenplatten auf dem staubigen Untergrund. "Wir sind voll im Zeitplan", sagt Christoph Kiaman vom Wasserturm Hannover, dem Veranstalter des Crazy Sense Festivals. Damit alles rechtzeitig fertig ist, schrauben und hämmern mehr als 100 Arbeiter seit eineinhalb Wochen Tag und Nacht auf dem Gelände. Am Freitag um 12 Uhr werde alles fertig sein, verspricht Kiaman. Das wäre auch besser, denn bereits eine Stunde später werden für mehr als 8000 Besucher die Tore zu einer aufwendig gestalteten Fantasielandschaft geöffnet werden.

Kernstück des Areals ist die Hauptbühne. Sie ragt wie ein altertümlicher Fernseher mit goldenen Ventilen, vergilbten Rohren und einem lodernden Brennofen zwischen den Tribünen empor. "Sie stellt eine Maschine dar, die durch die positive Energie der Besucher eine Traumwelt öffnen soll", erklärt Wasserturm-Geschäftsführerin Nadine Witte. Designt wurde die Bühne von der selben belgischen Firma namens Phixion, die auch beim weltbekannten Tomorrowland-Festival in Belgien das Festivalgelände gestaltet. Auch dort ist das ganzheitliche Konzept im Zusammenspiel mit den großen Namen der Elektromusik der Schlüssel zum Erfolg. Allerdings hat das belgische Vorbild etwa 20 mal so viele Besucher wie das Crazy Sense Festival und ist international eine feste Größe.

Die Vorbereitungen für das "Crazy Sense"-Festival am Wasserturm in der Nähe des Alten Flughafen laufen auf Hochtouren.

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Immerhin: Bis nach Asien hat sich herumgesprochen, dass auch in Hannover DJ-Größen wie Robin Schulz, Steve Aoki, Klingande oder Lost Frequencies auftreten werden. So habe man im Vorverkauf bereits ein Karte nach Japan veräußert, erzählt Kiaman. Auch aus den Niederlanden kämen Besucher für das Musikwochenende an den Wasserturm. Erstaunlich wenige Anfragen seien hingegen aus Hannover eingegangen. Woher das kommt, können die Veranstalter nicht sagen. "Vielleicht haben die Hannoveraner noch keine Vorstellung von unserem Festival-Gelände", schätzt Kiaman. "Oder sie sind eher große Konzerte im Stadion gewohnt." Kurzentschlossene müssten aber nicht fürchten, an der Abendkasse abgewiesen zu werden. "Das ist alles mit den Vorverkaufszahlen kalkuliert", sagt der Veranstalter.

Insgesamt haben laut Veranstalter etwa 11.000 Menschen rund um den Wasserturm Platz. Damit sich die Menschenmasse nicht vor der Hauptbühne ballt, gibt es noch drei weitere Auftrittsflächen: Rund um den historischen Turm beschallen DJs auf der Terrasse ihre Zuhörer. Auch im Inneren des Gemäuers wird in der sogenannten Turm-Lounge bis zum frühen Morgen Musik Musik gespielt, ebenso wie in der Industriehalle unter dem Gebäude. Vor der großen Bühne auf dem Hauptplatz gibt es Getränke, Foodtrucks für einen Imbiss sowie Toiletten und eine Sanitäter-Station für medizinische Notfälle. Um die Sicherheit der Besucher sicherzustellen, sei eng mit der Polizei zusammengearbeitet worden, sagt Kiaman. "Jeder Rucksack und jede Tasche wird kontrolliert, wenn es sein muss dreimal." Neben einem Sicherheitsdienst seien auch Polizeibeamte in Zivil unterwegs, auf und vor dem Festival-Areal.

Der Wasserturm-Geschäftsführerin Witte ist das Festival schon vor der Premiere sprichwörtlich unter die Haut gegangen. Sie trägt seit einem halben Tattoos im Stile des Festivals auf dem linken Oberarm, beispielsweise den markanten Zylinder mit dem Logo. Es sei ein Zeichen für die viele Energie und Arbeit, die alle Beteiligten in das Festival gesteckt hätten, erzählt sie. Doch nicht nur unter ihrer Haut, auch im Veranstaltungskalender soll das Crazy Sense fortbestehen: Witte hofft auch in den nächsten Jahren auf viele Besucher in der Traumwelt am Wasserturm.

Von Nils Oehlschläger

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