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Nach dem Polizeieinsatz

Aufräumen nach der Räumung


Auf dem Boehringer-Gelände in Kirchrode haben am Donnerstag die Aufräumarbeiten begonnen. Es sei im Sinne des Unternehmens, dass nun planmäßig mit bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen werden könne, sagte Boehringer-Sprecherin Heidrun Thoma.

Mitarbeiter einer beauftragten Firma verfrachteten die verbliebenen Habseligkeiten der Besetzer in einen Container. Am Sonnabend will die Stadt bekanntgeben, wo die Tierschützer ihre Besitztümer zurückerhalten können. Die Polizei behielt das Gelände am Donnerstag weiterhin im Blick. „Wir müssen davon ausgehen, dass die Besetzer zurückkommen“, sagte Polizeisprecher Stefan Wittke. Die Tierschützer teilten indes mit, sie hätten ihre Zelte inzwischen an einem anderen Ort aufgeschlagen.

sfu/vmd

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  • Sprache ex-Besetzer – 18.08.09
    die von ihnen kritisierten Begriffe werden von mir benutzt, weil ich schlicht Tiere als empfindende Lebewesen wahrnehme. Würde das was Boehringer an Tieren plant, in gleichem Maße an Menschen durchgeführt werden. würden auch sie wohl ähnliche Begriffe benutzen, um das Geschehen zu beschreiben.
    Es ist in meinen Augen durchaus legitim, auf Hintergründe und Argumentationen zu verweisen, in welchen mensch sich wiederfindet. Das es Argumente für und gegen jeden Standpunkt gibt, heisst für mich auch nicht, dass es keine verwerflichen Ansichten gibt.
    Für mich lautet es schlicht, dass das zufügen von Leid Gewalt ist. Fleischkonsum=Hungertod=Gewalt.
    Tieren Leid zufügen=Gewalt
    ach ja, so lange die Gewohnheit, empfindungsfähigen Lebewesen ihr Recht auf Unversehrtheit abzusprechen, nicht als eine kriminelle Geisteshaltung verstanden wird, überrascht es nicht, dass auch Menschen immer wieder in dieser Hinsicht entrechtet werden.
  • ... L.S. – 17.08.09
    „Warum nur die Schmerzen (Symptome) bekämpfen, wenn man das Krebsgeschwür (Ursache) herausschneiden kann?“
    Dann noch „Vergewaltigung, Mißbrauch“.

    Das ist lächerliche Propagandasprache. Liest sich der Autor eigentlich noch mal durch, was er da geschrieben hat?
    Wie gesagt, ich bin zu keiner weiteren Diskussion mit diesem Autor bereit.


    Kleine Anmerkung zum „Halbwissen“: das finde ich eigentlich richtig witzig, dass das grade von ihrer Seite kommt. Die meisten „Tierrechtler“ (was auch immer das ist) mit denen ich zu tun hatte, haben in erster Linie mit ihrer Unkenntnis geglänzt (z.B. Was ist überhaupt ein Tierversuch, Tierverhalten, Tierphysiologie, Tierhaltung, Landwirtschaft in Deutschland, elementare Daten zum Verbrauch von tierischen Lebensmitteln in Deutschland). Praktische, umsetzbare Vorschläge zur Verbesserung von Missständen in der Tierhaltung kommen meistens keine, dafür werden Phrasen gedroschen („Mord, Massenmord“ oder siehe oben) und unerreichbare Forderungen gestellt („keine Tierhaltung mehr“).
    Das posten irgendwelcher Quellen ersetzt nicht die Darlegung und Begründung der eigenen Meinung. Jeder halbwegs intelligente Mensch findet im Internet massenhaft Dokumente für oder gegen irgendeinen Standpunkt.
  • Fanatiker jaja – 17.08.09
    Fanatiker sind Menschen, die eine Auffassung vehement vertreten und sich dabei nicht durch logische Argumente von dieser abbringen lassen.

    Von tierrechtlicher Seite wurden ja mehr als genug logischer und nachweisbarer Argumente gegen Tierverwertung angebracht bzw. bereitgestellt.

    Von der "Gegenseite" kommt stets nur Geschwafel über Hartz-4, Hippies, verschwendete Steuergelder... blablabla und natürlich Pro-"Argumente"/Halbwissen die ja "jedem bekannt sind" aber komischer Weise nie durch handfeste Quellen belegt werden (können).
    Wo sind sie, die Argumente die FÜR Fleischkonsum und Tierausbeutung sprechen (und damit meine ich nicht, dass Fleisch ja gut schmeckt...)?

    Nur, damit keiner sagen kann er "hätte das nicht gewusst":

    PDF-Broschüre zur Umweltschädigung durch Tierhaltung:
    http://www.vegetarismus.ch/pdf/b05.pdf

    Artikel zu Ernährung und Krankheiten:
    http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/gesundheit/130-vegetarische-ernaehrung-power-fuer-die-gesundheit

    Tierversuchskritik und Alternativen:
    http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/tierversuchsfreie-forschung/110-forschung-ohne-tierleid

    Alles wunderbar mit nachprüfbaren und seriösen Quellen belegt, auf Wunsch noch wesentlich mehr.

    Aber Fanatiker lassen sich ja von logischen Argumenten nicht von ihrer Meinung abbringen... vielleicht lehnen Sie ja eine weitere Diskussion ab, da die passenden Argumente fehlen?
  • .... L.S. – 17.08.09
    Ihnen ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Mit Fanatikern kann man nicht diskutieren und deswegen stelle ich die Diskussion hiermit ein. Suchen sie sich ein neues Hobby oder gründen sie eine Familie, vielleicht wird es dann besser.

  • sic! ein Tierrechtler – 16.08.09
    "Das quälen empfindungsfähiger Wesen ist es, was ich als Folter bezeichne."
    Dazu ist glaube ich von meiner Seite alles gesagt worden.
    Ich bin auch der Meinung, dass man ohne Fleisch leben kann. Viele Menschen essen aber gerne Fleisch, das ist eine persönliche Entscheidung."

    - Sie empfinden es also als legitim und Verhältnismäßig, Milliarden (!!!) Lebewesen jährlich/weltweit zu vergewaltigen, einzusperren, für Experimente zu missbrauchen und zu töten - alles nur deshalb, weil gewisse Menschen nicht auf den 'Genuss' von Fleisch und anderen tierlichen 'Nahrungs- und Luxusmitteln' verzichten möchten?

    "SIE verbrauchen auch Resourcen unserer Erde und leben über ihre Verhältnisse,jeder Mensch in einer Industrienation tut das."

    - Schon blöd, jemandem vorzuwerfen er würde nicht genug tun, wenn man selber gar nichts tut oder?
    Nebenbei sind viele Tierrechtler auch Antikapitalisten und/oder Umweltaktivisten, um genau die von ihnen beschriebenen Umstände anzuprangern und zu bekämpfen.

    "Ihr Problem ist, dass sie in einer Fantasiewelt leben, und sich nicht der Realität stellen."

    - Ganz im Gegenteil: Tierrechtler stellen sich der Realität des Mordens und ziehen die Konsequenzen daraus - vegane Lebensweise und Kampf gegen den Missbrauch (nicht-menschlicher) Tiere.
    Die einzigen, die in einer Fantasiewelt leben sind Fleischesser, die denken sie könnten ihre eigenen Bedürfnisse über die von anderen Lebewesen stellen, weil sie angeblich etwas "besseres" oder "höher entwickelt" sind. Damit degradieren sie sich selbst zu primitiven Wesen, die sich seit dem Mittelalter ethisch nicht weiter entwickelt haben.

    "In Deutschland werden pro Jahr über 50 Millionen Schweine geschlachtet. Diese Schweine werden auch gehalten, und zwar nicht einzeln, sonderen in Massen, soweit stimmen wir überein."

    - Fein.

    Diese Schweine brauchen Impfstoffe.

    - Brauchen sie nicht, denn sie sollten eigentlich gar nicht eingesperrt und "genutzt" werden.

    "Wenn Boehringer sich nicht in Hannover ansiedelt, dann woanders."

    - Das wollen wir erst mal sehen.

    "Spenden sie doch lieber dem WWF oder Unicef, anstatt hier in Hannover zu zelten,das wäre für ihr Anliegen sinnvoller."

    - Warum nur die Schmerzen (Symptome) bekämpfen, wenn man das Krebsgeschwür (Ursache) herausschneiden kann?
  • ... L.S. – 15.08.09
    "Das quälen empfindungsfähiger Wesen ist es, was ich als Folter bezeichne."
    Dazu ist glaube ich von meiner Seite alles gesagt worden.
    Ich bin auch der Meinung, dass man ohne Fleisch leben kann. Viele Menschen essen aber gerne Fleisch, das ist eine persönliche Entscheidung. SIE verbrauchen auch Resourcen unserer Erde und leben über ihre Verhältnisse,jeder Mensch in einer Industrienation tut das.
    Ihr Problem ist, dass sie in einer Fantasiewelt leben, und sich nicht der Realität stellen. In Deutschland werden pro Jahr über 50 Millionen Schweine geschlachtet. Diese Schweine werden auch gehalten, und zwar nicht einzeln, sonderen in Massen, soweit stimmen wir überein.Diese Schweine brauchen Impfstoffe.Wenn Boehringer sich nicht in Hannover ansiedelt, dann woanders.Spenden sie doch lieber dem WWF oder Unicef, anstatt hier in Hannover zu zelten,das wäre für ihr Anliegen sinnvoller.
  • Antwort auf Antwort ex-Besetzer – 15.08.09
    Das quälen empfindungsfähiger Wesen ist es, was ich als Folter bezeichne. Wie sollte ich behaupten, dass es zwischen Menschen und Tieren keine Unterschiede gäbe? Gemein haben beide, dass sie Schmerzen empfinden.
    Ihre Argumentation, ich würde mich in der diskussion durch Begriffe oder ähnliches disqualifizieren, dient nur dazu, sich keiner inhaltlichen Diskussion zu stellen und ist ziemlich durchsichtig.
    Die Forschung an Tierimpfstoffen dient ausschliesslich der intensivierung der industriellen Massentierhaltung.
    Fleischkonsum bedeutet für viele Menschen den Hungertod.
    Ergo, die geplante Anlage bringt auch zusätzliches Leid für Menschen.
    Ich trete ein für eine Kultur des Respekts, ohne Ausbeutung von Mensch und Tier. Wenn ich dafür als weltfremd bezeichnet werde, nehme ich das als Kompliment, denn alles wofür das Boehringer-Vorhaben steht, sind weitere Schritte dahin, diesen Planeten letztendlich unbewohnbar zu machen.
    Von den Vandalismus-Aktionen distanziere ich mich uneingeschränkt, es sollte aber ohne weiteres erkennbar sein, dass diese von niemenschen von uns ausgeführt wurden, da solche Aktionen für unser Anliegen schlicht kontraproduktiv sind. Vielmehr könnte mensch mal fragen, wem die nachträgliche Rufschädigung der Besetzung denn nutzt und vielleicht dort mal nach den Tätern schauen.
  • Anwort L.S. – 14.08.09
    Der Begriff „Folter“ in Zusammenhang mit Tieren ist unsachlich. Wenn sie jetzt noch behaupten, es gäbe doch zwischen Mensch und Tier keinen Unterschied, haben sie sich für eine ernsthaften Diskussion disqualifiziert.
    In dem geplanten Forschungszentrum sollen für Tiere gedachte Impfstoffe an Tieren erforscht und erprobt werden. Dies ist notwendig und keine Tierquälerei. Wenn sie mir jetzt antworten sollten, dass sie aber gegen jegliche Tierhaltung sind, nehme ich das zur Kenntnis, merke aber an, dass dies dermaßen realitätsfern ist, dass sich eine weitere Auseinandersetzung darüber nicht lohnt.
    Im übrigen ist es dringend an der Zeit, dass sich die ehemaligen Besetzer öffentlich und unmissverständlich von derartigen Aktionen:

    http://www.haz.de/HAZ/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zahlreiche-Beschaedigungen-in-der-City

    distanzieren.
  • re. 'Wortwahl' ex-Besetzer – 14.08.09
    den Begriff 'Tierfolteranlage' habe ich bewusst als Kontrast zu den üblicherweise schönredenden und verniedlichenden Begriffen wie 'Tierimpfstoffzentrum' verwendet. Wenn meine Begriffswahl übertrieben ist, so ist es die der anderen Seite nicht weniger. Boehringer nehmen sie ja auch ernst, warum also nicht uns?
    In dieser Anlage werden Tiere aus rein kommerziellen Gründen gequält werden, für mich ist das Folter.
  • Wortwahl L.S. – 14.08.09
    "Tierfolteranlage"?

    Wenn ihr ernst genommen werden wollt, überdenkt doch mal eure Wortwahl. Ein Gewächshaus ist dann eine "Pflanzenfolteranlage" nehme ich mal an.

  • tut schon weh ex-Besetzer – 14.08.09
    da erinnert mensch sich noch an die Aufforderung der 'Grünen'-Ratsfraktion -die den Verkauf an Boehringer mitgetragen hat-, wir sollten doch bitte Flora und Fauna auf dem Gelände nicht beschädigen.
    Und nun: alles wird plattgewalzt, eine Oase von Pflanzendiversität und Kleintier-Rückzugsort wird zubetoniert und in eine Tierfolteranlage verwandelt.

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