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Hannover ist Spitze bei IT-Azubis

Bundesranking Informationstechnologie Hannover ist Spitze bei IT-Azubis

Bei den Informationstechnologien ist der Andrang auf die Ausbildungsplätze so groß, wie in kaum einem anderen Bereich. Und die Region Hannover ist beim Anteil der Auszubildenden in der Spitzengruppe.

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Schuldezernent Ulf-Birger Franz und Multimedia-BBS-Leiter Joachim Maiß (stehend von rechts) im Gespräch mit jungen Mediengestaltern.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover.  In kaum einer anderen Gegend in Deutschland ist der Anteil der Auszubildenden im Computerbereich so groß, wie in der Region Hannover. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Demnach liegt in der Region der Anteil der der Auszubildenden in den Berufen der sogenannten Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) an allen Auszubildenden bei rund 3,5 Prozent. Einen höheren Anteil haben nur Nürnberg und München, am höchsten ist der Anteil mit knapp 5 Prozent in München. Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 2,4 Prozent. 

Insgesamt gibt es in der Region rund 650 Auszubildende in den IKT-Berufen, sie werden an der Mulitmedia-Berufsschule an der Expo-Plaza unterrichtet. Als große Ausbildungsbetriebe nennt der Schuldezernent der Region, Ulf-Birger Franz, unter anderem Senheiser, Tui und die Verlagsgesellschaft Madsack. Zu den Auszubildenden kämen noch 1300 Studierende aus dem Informatikbereich der Leibniz-Universität hinzu. 

Die Region fördere den ohnehin vorhandenen Drang der jungen Leute in den Informatikbereich zusätzlich, berichtet Franz. Beispielsweise mit dem Projekt „IT macht Schule“. Dabei geht es in einer Zusammenarbeit zwischen 20 Unternehmen und sieben Schulen darum sich gegenseitig frühzeitig kennenzulernen und natürlich auch für die Firmen darum, sich frühzeitig Auszubildende zu sichern, berichtet Franz. „Das läuft sehr erfolgreich.“ 

Es sei auch für die jungen Leute wichtig zu wissen, was sie in einer Ausbildung im IT-Bereich erwartet, sagt der Schulleiter der Multimedia-Berufsschule, Joachim Maiß. „Nicht jeder, der viel am Computer rumdaddelt, ist auch für diesen Beruf geeignet“, berichtet er. 

Ein gute „Ausbildungslandschaft“ zu haben, sei enorm wichtig, meint Franz. Das sei eine hervorragende Basis für die Unternehmen, weiter zu wachsen. „Fachkräfte sind die Basis, um wirtschaftliches Wachstum zu generieren“, betont Franz. 

Die Multimedia-Berufsschule sei in ihrem Bereich die führende Berufsschule in Niedersachsen meint Franz. Das liege nicht nur an dem besonderen Gebäude aus viel Stahl und Glas. „Man spürt hier eine besondere Wertigkeit“, sagt der Dezernent. Inhaltlich sei es das Hauptziel der Arbeit an der Schule, Theorie und Praxis eng miteinander zu verknüpfen, berichtet Schulleiter Maiß. Es sei wesentlich sinnvoller, wenn im Unterricht etwas entwickelt werde, was dann nicht im Papierkorb lande, sondern auch angewendet werde. So gibt es Projekte von denen beispielsweise die Region, der Landtag und auch die Polizei profitierten. 

Von Mathias Klein

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