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Wann kommt eigentlich die nächste Stadtbahn?

Ausfall von Monitoren Wann kommt eigentlich die nächste Stadtbahn?

Die Monitore an den Stadtbahnhaltestellen sind derzeit schwarz. Wer wissen will, wie lange er noch auf seine Bahn warten muss, schaut in die Röhre. Die Üstra arbeitet zwar an der Lösung des Problems, die Ursache für den Ausfall ist aber weiter unklar.

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Keine Raketentechnik – die Tafeln bleiben trotzdem leer.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Fahrgäste haben sich längst daran gewöhnt, an fast allen Stadtbahnstationen mit einem Blick auf die Anzeigetafeln zu erfassen, wann ihr Zug eintrifft. Das Ende der Warterei wird dadurch absehbar, erscheint manchen Reisenden sogar deutlich kürzer. Doch seit zwei Tagen bleiben die Bildschirme schwarz, und das Warten nimmt, zumindest gefühlt, kein Ende mehr.

Schwarze Monitore an den Haltestellen

Lediglich bei den unmittelbar einfahrenden Zügen erwachen die elektronischen Tafeln zum Leben und zeigen die Linie an. „Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck daran, den Fehler zu beheben“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Aber noch wisse man nicht, woran es liege. Seit Donnerstag früh kämpfe die Üstra mit dem Problem. Fahrgäste berichten der HAZ, dass sie bereits am Mittwoch vor schwarzen Monitoren standen.

Nicht alle Stadtbahnhaltestellen sind gleichermaßen betroffen. Mal sei es die eine Station, dann wieder eine andere, berichtet Iwannek. Das ständige Hin und Her von Ausfall und wundersamer Selbstreparatur stellt die Üstra-Techniker vor ein Rätsel. „Die Sache ist uns unangenehm“, sagt Iwannek. Fahrgäste warteten gewissermaßen im Nichts.

Züge kommen wegen des Problems nicht später

Der Ausfall der Anzeigen und die gefühlte Länge der Wartezeit bedeuten nicht, dass die Züge tatsächlich später eintrudeln. Vor einigen Jahren kamen Üstra-Kunden noch ohne „Zugzielanzeiger“ aus. Damals kam es einer technischen Sensation gleich, die verbleibenden Minuten bis zum Eintreffen eines Zuges exakt angeben zu können.

„Inzwischen ist das Standard“, sagt der Üstra-Sprecher. Die erforderlichen Kalkulationen sind dennoch beträchtlich. Eine Menge Datenströme seien zu verarbeiten, sagt Iwannek, um die Wartezeit angeben zu können. „Raketentechnik ist das aber auch wieder nicht“, sagt der Üstra-Sprecher.

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