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Aus der Stadt Ausgestopfter Wolf "Kurti" wird in Museum gezeigt
Hannover Aus der Stadt Ausgestopfter Wolf "Kurti" wird in Museum gezeigt
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18:27 08.02.2017
Von Simon Benne
Wolf "Kurti" (links) hatte sich immer wieder Menschen genähert, deshalb wurde er erschossen. Quelle: dpa/Archiv
Hannover

„Der MT 6 ist als Ausstellungsstück vorgesehen“, sagt Achim Stolz, Sprecher der Naturschutzbehörde NLWKN. Unter dem technischen Kürzel MT 6 firmierte „Kurti“ bei Experten. Der tote Wolf ist Besitz des Landes Niedersachsen. „Derzeit wird er für die Ausstellung präpariert“, sagt Stolz.

Der Wolf, der sich mehrfach Menschen genähert hatte, war auf Anweisung des Umweltministeriums getötet worden, das sich für diese „finale Entnahme“ prompt Kritik von Tierschützern einhandelte. Jetzt fördert das Umweltministerium die Ausstellung, in der es um Lebensweise und Ausbreitung der Wölfe ebenso wie um Herdenschutz und Mythen geht. „Wir freuen uns sehr auf dieses ganz besondere Exponat“, sagt Museumssprecherin Nikola Kleinecke. Die Ausstellung soll bis zum 30. September in Hannover zu sehen sein.

Als Wanderausstellung könne die Schau auch in anderen Landesteilen gezeigt werden. Ziel sei es, einem breiten Publikum sachliche Informationen rund um das Thema zugänglich zu machen.

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