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Autonome reißen Bauzäune am Weißekreuzplatz ein

Ehemaliges Sudanesen-Camp Autonome reißen Bauzäune am Weißekreuzplatz ein

Rund 40 bis 50 Autonome haben am Samstagmittag die Bauzäune umgerissen, mit dem das Areal des ehemaligen Protestcamps der Sudanesen auf dem Weißekreuzplatz abgesperrt ist. Die Linken zogen nach wenigen Minuten wieder ab. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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Die umgeworfenen Bauzäune auf dem Weißekreuzplatz.

Quelle: Tobias Morchner

Hannover. Seit knapp zwei Wochen ist das sudanesische Protestcamp auf dem Weißekreuzplatz Geschichte. Doch die Polizei ist weiterhin mit den Nachwehen der fast zwei Jahre währenden Dauerdemonstration beschäftigt. Am Sonnabend rissen etwa 40 bis 50 Autonome den Zaun ein, der zum Schutz des frisch gesäten Rasens rund um die ehemals besetzte Fläche aufgestellt worden war. Nach Angaben der Polizei bauten gegen die Demonstranten gegen 13 Uhr, unter dem Absingen mehrerer Lieder, ein kleines Zelt auf dem Gelände auf, verteilten Handzettel und verschwanden anschließend so schnell, wie sie gekommen waren. Anschließend sollen sie in der Innenstadt für die sudanesischen Flüchtlinge demonstriert haben. Die Polizei konnte das nicht bestätigen. Die Beamten stellten das Zelt sicher, richteten die Zäune wieder auf und leiteten Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ein.

Rund 40 bis 50 Autonome haben die Bauzäune umgerissen, mit dem das Areal des ehemaligen Protestcamps der Sudanesen auf dem Weißekreuzplatz abgesperrt ist.

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Ende Mai 2014 hatten sudanesische Flüchtlinge den unteren Teil des Weißekreuzplatz besetzt und dort mehrere Zelte aufgebaut. Die Polizei stufte die Aktion als Dauerdemonstration ein. Gut ein Jahr nach dem Beginn des Protestes kam es innerhalb der Gruppe der Sudanesen zur Spaltung. Die bisherigen Wortführer, die das Camp auflösen wollten, wurden aus der Gruppe gedrängt. Radikalere Kräfte gewannen die Oberhand, die Zelte blieben auf dem Areal. In jüngster Zeit stellte die Polizei immer wieder fest, dass kein einziger Demonstrant im Camp anzutreffen war. Schließlich verständigte sich die Polizei am 26. April mit den Sudanesen auf eine endgültige Beendigung des Protestcamps.

tm/frs

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