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Autonome zünden Auto des türkischen Konsulats an

Feuer am Engelbosteler Damm Autonome zünden Auto des türkischen Konsulats an

Der VW Jetta des türkischen Konsulats, der in der Nacht zu Sonnabend in der Nähe der Landesvertretung am Engelbosteler Damm in Flammen aufging, ist vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Das haben Ermittlungen der Polizei ergeben. Der Staatsschutz ermittelt nun, weil es Hinweise auf ein politisches Motiv gibt.

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Symbolbild.

Quelle: Dillenberg

Hannover. Auf der linksautonomen Internetplattform Indymedia ist am Montag ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden, in dem sich der anonyme Verfasser zur Brandstiftung am Dienstauto des Konsulats bekennt. Er schreibt, man reagiere mit der Tat „auf die aktuellen Ereignisse in der Türkei“. Weiter heißt es, die dramatische Zunahme autoritärer und repressiver Tendenzen versetze in Sorge um Aktivisten, die in der Türkei für emanzipatorische Veränderungen kämpften. Die Solidarität des Verfassers und seiner Mitstreiter gehöre der kurdischen Bewegung, welche „die Idee des demokratischen Konföderalismus lebendig werden lässt“. Der Staatsschutz prüft nun die Echtheit des Schreibens und versucht, den Verfasser zu ermitteln.

Der hannoversche Ableger des Demokratischen Gesellschaftszentrums der Kurden (NAV-DEM), welches als Initiator der Kurdendemos gilt, distanziert sich von der Aktion. „Das ist nicht unsere Art und Weise, unseren Protest zu äußern“, sagt Vereinsmitglied Ahmet Elik. „Wir lehnen illegale Aktionen ab.“ Seit der jüngsten Verhaftungswelle von kurdischen Politikern in der Türkei demonstrieren Hannovers Kurden fast täglich gegen das Erdogan-Regime. Bislang war ihr Protest weitgehend friedlich. Auch am Dienstag trafen sich rund 80 Kurden an der Marktkirche zum Protestzug.

isc

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