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Junge Architekten bauen ausgezeichnet

BDA-Preis "max 45" Junge Architekten bauen ausgezeichnet

Großzügige Einfamilienhäuser, geheimnissvolle Restaurants, umgebaute Gutshöfe oder die Idee neuer Wohnungen auf einem Parkhausdach: Am Donnerstagabend wurden junge Architekten beim Landespreis „max 45“ vom Bund Deutscher Architekten ausgezeichnet – und auch einige Hannoveraner waren dabei.

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Zwei hannoversche Preisträger: Nils Nolting (li.) von Cityförster und Isabel Fiedler von IF-Architecture mit dem Juryvorsitzenden Prof. Volker Staab.

Quelle: Irving Villegas

Hannover. In Kreisen selbstständiger Architekten gilt man bis 45 Jahre als relativ jung – aber manch einer bringt durchaus auch jünger schon Preisverdächtiges zustande. Großzügige Einfamilienhäuser, geheimnissvolle Restaurants, umgebaute Gutshöfe oder die Idee neuer Wohnungen auf einem Parkhausdach: Am Donnerstagabend wurden Architekten beim Landespreis „max 45“ vom Bund Deutscher Architekten zusammen mit der VHV-Versicherung ausgezeichnet – und auch einige Hannoveraner waren dabei.

"Der Preis soll eine Plattform bieten für die öffentliche Darstellung junger Architekten", sagt Festredner Harald Kiefer vom BDA bei der Preisverleihung in den Räumen der VHV-Versicherung. Das Niveau der eingereichten Projekte sei "überaus beeindruckend" gewesen.

Der Landespreis "max 45" wird vom Bund Deutscher Architekten und der VHV-Versicherung vergeben. In diesem Jahr sind auch einige Hannoveraner unter den Gewinnern.

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Das Büro Cityförster aus Hannover überzeugte die Jury mit der Aufstockung des Parkhauses in der Windmühlenstraße nahe der Oper. Dort sind moderne Wohnungen entstanden, deren Nutzer garantiert nie Parkprobleme haben werden. Juryvorstand Prof. Volker Staab lobte „den dringend benötigten Anstoß zur Diskussion, welche Flächen wir uns in gewachsenen Städten noch erschließen können“. Einen weiteren Preis erhielt die hannoversche Architektin Isabel Fiedler (IF-Architecture) für das Restaurant „Tresor“, das sie in Isernhagen in eine ehemalige Sparkassenfiliale konzipiert hat – sogar der alte Tresorraum ist stilvoll genutzt. Ein zweites Projekt aus ihrem Büro, die Einrichtung der Pizzagastronomie L´Osteria in einem alten Umspannwerk an der Vahrenwalder Straße kam immerhin in die engere Wahl.

Zu den insgesamt fünf prämierten Objekten gehört auch die gefühlvolle Umgestaltung eines ehemaligen Ritterguts bei Wolfsburg zu einem Gästehaus, geplant vom Büro Keferstein & Sabljo aus Hannover. Weitere Preisträger sind Hartmann Eberlei Architekten (Oldenburg) und Gropp + Möller (Lüneburg).

VHV-Vorstand Dietrich Werner kündigte an, den Preis 2019 fortsetzen zu wollen - dann wird sein Unternehmen 100 Jahre alt, das unter anderem Architekten versichert. Alle Arbeiten werden in Kürze in einer   Wanderausstellung gezeigt, auch in Hannover.

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