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BGH prüft Urteil gegen Kannibalenmörder

Prozess um zerstückelte Leiche BGH prüft Urteil gegen Kannibalenmörder

Der im Frühjahr 2015 Verurteilte soll einen Geschäftsmann aus Hannover auf dessen Wunsch hin getötet und dann zerstückelt haben – nun überprüft der Bundesgerichtshof das Mord-Urteil gegen einen sächsischen Kriminalkommissar.

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In diesem Haus wurde der Geschäftsmann aus Hannover getötet und zerstückelt.

Quelle: dpa

Karlsruhe/Leipzig. Der Fall werde am 6. April beim Fünften Strafsenat in Leipzig verhandelt, teilte das Karlsruher Gericht am Montag mit. Das Landgericht Dresden hatte ihn im Frühjahr 2015 zu achteinhalb Jahren Haft wegen Mordes und Störung der Totenruhe verurteilt.

Die Zerstückelung der Leiche im Keller seiner Pension im Erzgebirge hatte der Mann gefilmt und auch zugegeben. Das Gericht ging von sexuellen Motiven dafür aus. Das Video zeigt aber nicht, wie das Opfer zu Tode kam. Der Angeklagte erklärte damals, der 59-Jährige aus Hannover habe sich bei der Tat im November 2013 selbst stranguliert.

Die Männer waren sich in einem "Kannibalen"-Forum im Internet begegnet. Weil der Niedersachse davon träumte, geschlachtet und verspeist zu werden, verzichtete das Gericht auf eine lebenslange Freiheitsstrafe. Die Staatsanwaltschaft will das mit ihrer Revision erreichen. Der Angeklagte fordert Freispruch. 

dpa

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Hannoveraner zerstückelt

Im Prozess um den sogeannten Kannibalenmord in Dresden hat der Angeklagte die Tat geschildert: Er habe den 59 Jahre alten Geschäftsmann aus Hannover nicht umgebracht. Er habe nur das Versprechen gehalten, den Mann zu schlachten und zu zerstückeln.

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