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BUND feiert Nacht der Fledermaus

Kinderaktionen und Wanderung im Schulbiologiezentrum BUND feiert Nacht der Fledermaus

Sie sind schnell, nur nachts unterwegs und kein bisschen gruselig. Bei der Europäischen Nacht der Fledermäuse, die der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) am Sonnabend im Schulbiologiezentrum organisiert hat, erfuhren die Besucher die Wahrheit über Fledermäuse.

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Tierärztin Renate Keil zeigt eine am Flügel verletzte Fledermaus.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Kinder konnten Fledermausgeschichten hören, Nistkästen bauen, Masken und Tüten basteln oder sich wie eine Fledermaus schminken lassen. Und viel Wissenswertes in Vorträgen gab es auch – und in der Dämmerung eine echte Fledermauswanderung, für viele zweifellos der Höhepunkt der Nacht.

„Alle Fledermausarten, die bei uns vorkommen, fressen Insekten, es gibt nur drei Gattungen, die Blutsauger, also Vampire sind, und die leben in Südamerika“, erläuterte Renate Keil. Die Tierärztin betreut beim BUND eine Fledermaushotline, die man anrufen kann, wenn sich eine Fledermaus in die eigene Wohnung verirrt hat. Die Tiere fliegen von unten nach oben. Ein gekipptes Schlafzimmerfenster sei also geradezu einladend für sie, sagte Keil. Nur raus finden die Fledermäuse oft nicht, sie gerieten dann in Panik und schrien wie Kinder. Das locke dann die Artgenossen an: „Und plötzlich hat man eine ganze Kolonie im Zimmer.“ Keils einfach Rat: „Licht aus, Fenster und Balkontüre weit auf, die Tiere finden schon von allein den Weg nach draußen.“ Wichtig sei es vorher, die Zimmertür fest zu verschließen und ein Handtuch vor die Ritze zu legen, denn „die Zwergfledermäuse passen in einen Spalt, der so groß ist wie die Kuppe des kleinen Fingers.“

„Oh wie süß“, riefen die meisten Kinder, als Keil eine winzigkleine, am Flügel verletzte Fledermaus auf ihre Hand hob und herumzeigte. „Ich hätte nicht gedacht, dass die so klein sind“, sagte Norelle Burchelt (8) aus Leinhausen.         

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