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Bahlsen-Chef: „Wir lassen uns nicht erpressen“
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Antwort auf „Erpresser“-Schreiben Bahlsen-Chef: „Wir lassen uns nicht erpressen“

Nach dem Diebstahl des vergoldeten Bahlsen-Kekses hat sich das Unternehmen am Mittwoch an die mutmaßlichen Erpresser gewandt: "Gebt uns den Keks zurück", forderte Firmenchef Werner Michael Bahlsen. Auf die Forderungen werde man nicht eingehen.

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Firmenchef Werner Michael Bahlsen stellt sich den Medien.

Quelle: Thomas

Hannover. "Das ist eine Sauerei", machte Bahlsen seinem Ärger bei einer Pressekonferenz in Hannover Luft. Er erinnerte an den hohen symbolischen Wert des Kekses für das Traditionsunternehmen. Der vergoldete Keks, getragen von zwei Brezelmännern, hing mehr als hundert Jahre in fünf Metern Höhe an der Fassade des Bahlsen-Stammhauses in der List. Unbekannte hatten ihn vermutlich am 11. Januar gestohlen. Bahlsen hatte kurz darauf 1000 Euro Belohnung für die Wiederbeschaffung des Firmensymbols ausgesetzt.

Die Unbekannten hatten am Dienstag einen "Erpresserbrief" an die HAZ und Bahlsen geschickt. In dem Brief, dem ein Foto beigefügt war, auf dem eine Person im Krümelmonster-Kostüm den goldenen Keks in den Händen hält, waren Forderungen aufgelistet: Das Unternehmen solle alle Stationen im Kinderkrankenhaus auf der Bult (Hannover) mit Leibniz-Keksen zu versorgen. Überdies soll die zur Ermittlung des Täters ausgesetzte Belohnung an das Tierheim Krähenwinkel in Langenhagen gespendet werden.

"Wir lassen uns nicht erpressen. Wir werden auf die Forderung nicht eingehen", stellte Werner Bahlsen am Mittwoch klar. Erst wenn der Keks zurückgegeben worden sei, könne man über eine soziale Aktion sprechen.

Die Polizei prüft derzeit den Erpresserbrief – sowie die Frage, ob es sich möglicherweise um eine versuchte Erpressung handeln könnte. Über Urheberschaft und Ernsthaftigkeit des Schreibens will die Polizei derzeit nicht spekulieren.

frs/tm

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