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Bahn geht in Hannover schärfer gegen Betrunkene vor

Hauptbahnhof Bahn geht in Hannover schärfer gegen Betrunkene vor

Die Bahn hat ihre Pläne für ein generelles Alkoholverbot im hannoverschen Hauptbahnhof aufgegeben. Dafür verstärkt der Sicherheitsdienst des Unternehmens seine Streifengänge in dem Gebäude ab sofort - und will verstärkt auf "übermäßigen" Alkoholkonsum achten.

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Quelle: Burkert

Hannover. Die Bahn hat ihre Pläne für ein generelles Alkoholverbot im hannoverschen Hauptbahnhof aufgegeben. Dafür verstärkt der Sicherheitsdienst des Unternehmens seine Streifengänge in dem Gebäude ab sofort. Die Mitarbeiter sollen auf diese Weise das seit Langem in der Hausordnung des Bahnhofs festgeschriebene „Verbot von übermäßigem Alkoholkonsum“ stärker als bislang durchsetzen.

Auf Initiative der Bundespolizei hatte die Bahn im April Gespräche mit der Stadt über ein vollständiges Konsumverbot von Bier, Wein und Schnaps im Bahnhof geführt. Die Beamten beklagten damals die zunehmenden Probleme mit stark betrunkenen Jugendlichen vor allem in den Wochenendnächten. 320-mal mussten die Bundespolizisten im Jahr 2010 ausrücken, um Schlägereien im Bahnhof, die meist durch vorangegangene Trinkgelage ausgelöst worden waren, zu unterbinden.

Bereits in diesen Gesprächen hatte die Bahn darauf hingewiesen, dass ein alleiniges Alkoholverbot im Hauptbahnhof die Probleme nicht lösen, sondern lediglich verlagern würde. Letztlich scheiterte der Plan des vollständigen Alkoholkonsumverbots an genau dieser Frage. „Die Stadt kann aus rechtlichen Gründen kein ähnlich geartetes Konzept für den Raschplatz und den Bahnhofsvorplatz durchsetzen“, erklärte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Aus diesem Grunde habe man sich gegen das Alkoholverbot und für die zusätzlichen Streifen des Sicherheitsdienstes entschieden. Werden künftig volltrunkene Menschen im Bahnhofsgebäude von der Security angetroffen, werden sie des Gebäudes verwiesen.

Tobias Morchner

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