Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Planespotter hoffen auf die Air Force One

Obama-Besuch in Hannover Planespotter hoffen auf die Air Force One

Nicht nur die Polizeidirektion Hannover bereitet sich seit Wochen fieberhaft auf den Besuch von Barack Obama vor. Auch die sogenannten Planespotter machen im Internet im Hinblick auf die Visite des US-amerikanischen Präsidenten mobil. Ob das Präsidentenflugzeug am 24. April in Hannover landet, ist allerdings noch offen.

Voriger Artikel
Das war der Morgen in Hannover am 17. März
Nächster Artikel
Anlieger wehren sich gegen Sudanesen-Protestcamp

Objekt der Begierde für Planespotter: Präsidentenmaschine Air Force One.

Quelle: Rolex Dela Pena

Hannover. Planespotter sind Menschen, die einen Großteil ihrer Freizeit an Flughäfen verbringen, um Flugzeuge zu fotografieren. Am 24. April hoffen offenbar viele von ihnen, die Air Force One vor die Linse zu bekommen. „Das wäre natürlich schön, wenn der Präsident bei uns landen würde“, sagt Flughafensprecherin Anika Studders. „Ob die Air Force One wirklich hier landet, steht aber noch gar nicht fest.“

Auch bei der Polizeidirektion kann man sich dazu bislang nicht äußern. Bisher plane man zwar den Besuch von Obama. Wie und wann der Präsident in die Niedersächsische Landeshauptstadt komme, soll aber erst in den kommenden Tagen mit den Sicherheitsexperten aus den USA geklärt werden.

Solche Details scheinen den Planespottern nicht so wichtig zu sein. Unter anderem haben mehr als 90 Flugzeug-Enthusiasten auf einer von einem Holländer angelegten Facebook-Seite ihr Kommen für Ende April angekündigt. Die Seite, auf die mehr als 400 Planespotter eingeladen wurden, wurde recht selbstbewusst „Air Force One op Hannover“ (Air Force One in Hannover) betitelt. Doch selbst wenn sich dieser Wunsch der Luftfahrtfreunde Ende April erfüllt, ist es nicht sicher, ob sie dann auch ein Bild von dem Objekt ihrer Begierde machen können.

„Wenn die Präsidentenmaschine in Langenhagen landet, werden wir den Flugverkehr wohl temporär stilllegen“, kündigte Flughafensprecher Sönke Jacobsen bereits an. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch am Boden eine Sicherheitszone eingerichtet wird. „Genau so war es in Berlin“, befürchtet einer der Planespotter auf Facebook und wettet auf eine ebensolche Sicherheitszone auch in Langenhagen. Ein anderer hofft darauf, dass sich die Behörden in Hannover nicht genauso verhalten, wie ihre Kollegen Ende März 2014 in Amsterdam. „Dort durften in einem Bereich keinerlei Bilder gemacht werden“, schreibt er. Kein Wunder, dass die Niederländer Ende April nach Hannover kommen wollen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
US-Präsident in Hannover
Barack Obama bringt auf Auslandsbesuchen seine gepanzerte Limousine mit.

Es ist eine Frage, die viele Menschen interessiert: Was kostet eigentlich der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Hannover? Die Landeshauptstadt nennt allerdings keine Zahlen. Als Grund gibt sie an, dass das Besuchsprogramm noch unklar ist und Sicherheitsfragen nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen.

mehr
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Neue Fotoausstellung im Sprengel-Museum

Unter dem Titel "Und plötzlich diese Weite" eröffnet am 10. Dezember im Sprengel Museum eine neue Ausstellung.