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Aus der Stadt Todesschütze Bassam A. wird aus U-Haft entlassen
Hannover Aus der Stadt Todesschütze Bassam A. wird aus U-Haft entlassen
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18:20 06.08.2015
Der 40-jährige Bassam A. muss eine Kaution von 30 000 Euro hinterlegen und sich zwei Mal pro Woche bei der Polizei melden.  Quelle: Elsner / Archiv
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Hannover

Zudem muss er sich zwei Mal pro Woche bei der Polizei melden. Die Beschwerde des Anwaltteams des Werkstattbesitzers vor dem Oberlandesgericht war erfolgreich. "Wir freuen uns riesig", sagte Matthias Waldraff, einer der Rechtsanwälte der HAZ. Bislang hatten die Richter stets argumentiert, im Fall Bassam A. bestehe Fluchtgefahr, weil der 40-Jährige Verwandte im Libanon habe. "Das OLG hat jetzt erklärt, der Rest an Fluchtgefahr sei mit der Zahlung der Kaution abgedeckt", sagt Waldraff.

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Ein Einbruchsversuch hat einen 18-Jähriger in Hannover-Anderten mit dem Leben bezahlt. Der Hausbesitzer hatte den Täter mit seinen Komplizen erwischt und auf sie geschossen. Der 18-Jährige wurde getroffen und erlag später seinen Verletzungen.

Chronologie: Tödliche Schüsse gegen Einbrecher

Schon mehrmals haben mutmaßliche Einbrecher und Räuber ihre Taten mit dem Leben bezahlt.

  • Juni 2015: Ein Werkstattbesitzer greift zur Waffe und schießt, als mehrere Männer auf sein Gelände in Hannover eindringen. Ein 18- Jähriger stirbt an seinen Verletzungen. Ein mutmaßlicher Einbrecher soll bewaffnet gewesen sein. Der Schütze beruft sich auf Notwehr, ein Gericht erlässt jedoch Haftbefehl wegen Verdachts auf Totschlag.
  • Dezember 2014: Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Moers (Nordrhein-Westfalen) erschießt der Geschäftsinhaber einen von zwei mutmaßlichen Tätern. Der andere Verdächtige flieht ohne Beute. Später fahndet die Polizei nach einem dritten Verdächtigen.
  • Dezember 2010: Mehrere Männer überfallen einen Rentner in seinem Haus in Sittensen (Niedersachsen). Das Opfer schießt auf die Flüchtenden, ein 16-Jähriger stirbt. 2014 verurteilt ein Gericht den Rentner zu einer Bewährungsstrafe wegen Totschlags in einem minder schweren Fall. Staatsanwaltschaft und Verteidigung legten Revision ein.
  • August 2008: Ein Hobby-Jäger erschießt in einer Gartenkolonie in Frankfurt am Main einen mutmaßlichen Einbrecher. Der Schütze wird 2011 wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der mutmaßliche Einbrecher war den Angaben zufolge aus einer Laube gesprungen und hatte dem Jäger ins Gesicht getreten. Aus dessen Revolver löste sich dabei der Schuss.

tm

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