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Aus der Stadt Neue Fassade für Büros am Klagesmarkt
Hannover Aus der Stadt Neue Fassade für Büros am Klagesmarkt
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21:56 27.03.2014
Von Andreas Schinkel
Der Bürobau am Klagesmarkt erhält eine hellere Fassade, aber die Fensterform bleibt. Quelle: GBH/Archiv
Hannover

Rund 100 Wohnungen sollen im südlichen Teil des Platzes entstehen, hinzu kommt ein Büroturm an der Ecke Otto-Brenner-Straße, in den die städtische Immobiliengesellschaft GBH einzieht. Die GBH ist zugleich Träger des gesammten 40-Millionen-Euro-Projekts. Bei den Bauplänen hat es jetzt mehrere Änderungen gegeben. So bekommt die Fassade des Büroturms eine deutlich hellere Optik, und das Außengelände der geplanten Kita wird in den Innenhof des Gebäudekomplexes verlegt. Ursprünglich sollte auf dem benachbarten Spielplatz ein Areal für die Kita-Kinder abgeteilt werden.

In den vergangenen Monaten hatte die Stadt Hannover den Bunker unter dem Klagesmarkt abreißen lassen. Die dicken Betonwände mussten mit Sprengsätzen gelockert werden. Seit Anfang März hat die GBH die Baugrube übernommen. Rund 20 Wohnungen in dem Neubaukomplex sollen zum Sozialtarif für 5,40 Euro pro Quadratmeter vermietet werden, die restlichen Wohnungen kosten 9 Euro pro Quadratmeter.

Der Entwurf für das Bürohaus auf dem Klagesmarkt war von Anfang an umstritten. Bauexperten aus der Ratspolitik kritisierten die allzu düster geratene rotbraune Klinkerfront sowie die schießschartenartigen Fenster. Auch Baurat Uwe Bodemann konnte sich dem Vernehmen nach mit dem Entwurf nicht anfreunden. Jetzt hat die GBH nachgebessert. „Das Gebäude bekommt einen helleren Klinker und wird insgesamt freundlicher wirken“, kündigt GBH-Projektleiter Helge-Michael Donnerstag an. Allerdings behalten die Fenster ihre längliche Form.

Auch die ursprünglich geplante Aufteilung des Spielplatzes auf dem Klagesmarkt in ein Areal für Kita-Kinder und eine freie Fläche für alle traf in der Ratspolitik auf wenig Gegenliebe. Die GBH will jetzt das Kita-Außengelände in den Innenhof des Neubaukomplexes verlegen. „Zwar ist die Fläche etwas zu klein, wir haben aber eine Ausnahmegenehmigung bekommen“, sagt Donnerstag.

Die Bauarbeiten für das Großprojekt beginnen in der kommenden Woche. Auf dem mittleren Teil des Platzes, ein paar Meter südlich vom Restaurant „Kirin“, ist bereits eine Parkplatzfläche abgesperrt. Zum Ausgleich für den Stellplatzschwund bietet die GBH den Restaurantbetreibern an, Bauzäune als Werbefläche zu nutzen. Auf dem abgesperrten Areal will die GBH Baucontainer und eine Infobox aufstellen. „Wir wollen den Anwohnern das Projekt nahebringen“, sagt Donnerstag. Tatsächlich hatten sich viele Nachbarn gewünscht, dass der Platz unbebaut bleibt. Allenfalls einen Skate-Parcours konnte man sich vorstellen.

In den kommenden Tagen lässt die GBH Elektroleitungen umlegen, dann wird untersucht, ob auf dem Baugrundstück Blindgänger im Erdreich liegen. „Zwar zählt das Gebiet nicht zu den Verdachtsflächen, doch wir wollen auf Nummer sicher gehen“, sagt Donnerstag. Im Mai rücken die Bagger an und heben die Tiefgarage aus. Bis zu sechs Meter tief wühlen sie sich in die Erde, denn an manchen Stellen umfasst die Garage zwei Geschosse. Im Frühjahr 2015 beginnt der Häuserbau. Erst 2016 sind die Wohnungen bezugsfertig.

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