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Aus der Stadt Der Ausbau der D-Linie beginnt
Hannover Aus der Stadt Der Ausbau der D-Linie beginnt
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08:41 16.02.2016
Ziel des Umbaus ist es, für die Stadtbahnen der Linien 10 und 17 einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Quelle: Natalie Becker
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Hannover

Im Mai wird in der Unterführung zwischen Hauptbahnhof und Ernst-August-Galerie gebuddelt. Dort werden ebenfalls Leitungen verlegt, zudem muss das Gleisbett dort für die Stadtbahnen 40 Zentimeter tief ausgehoben werden – weil sonst die Züge nicht durch den Tunnel passen.

„Für den Verkehr wird es Beeinträchtigungen geben“, kündigte Stadtplaner Peter Freiwald in knappen Worten im Bauausschuss an. Die Kurt-Schumacher-Straße, eine der stark frequentierten City-Strecken, werde zur Einbahnstraße, zeitweise sei eine Vollsperrung nötig, sagt Freiwald. Im März richtet die Stadt ein Informationsbüro auf der Kurt-Schumacher-Straße ein. Ab Mitte November werden die Bauarbeiten für kurze Zeit unterbrochen, um das Weihnachtsgeschäft nicht zu stören. Bei der CDU löst das Projekt Kopfschütteln aus. „Die Innenstadt wird auf Links gedreht, damit ein Hochbahnsteig entstehen kann – ein Irrsinn“, sagt CDU-Baupolitiker Felix Blaschzyk.

Der Zeitplan Quelle: gh

Ziel des Umbaus ist es, für die Stadtbahnen der Linien 10 und 17 einen barrierefreien Zugang zu schaffen, sprich: Hochbahnsteige zu bauen, und die Züge durch die Unterführung neben dem Hauptbahnhof bis zum Raschplatz zu leiten. Dort wird an der Rundestraße die Endhaltestelle eingerichtet. Zugleich soll die Kurt-Schumacher-Straße eine neue, schönere Anmutung bekommen.

Zwar ist der Ausbau längst beschlossen, aber noch immer hält sich hartnäckiger Widerstand, etwa vonseiten der Initiative Pro D-Tunnel, die sich für eine unterirdische Streckenführung starkmacht. Im Sommer, wenn die Kurt-Schumacher-Straße nicht befahrbar ist, werden die Stadtbahnen tatsächlich durch einen Tunnel geführt. Für sechs Wochen fahren die Züge der Linien 10 und 17 durch den U-Bahn-Tunnel an der Humboldtstraße bis zur Station Hauptbahnhof.

Die Infrastrukturgesellschaft (Infra), zuständig für den Bau von Hochbahnsteigen und Gleisen, will die Bauarbeiten auf der Kurt-Schumacher-Straße schnell vorantreiben. Ziel sei es, sagt Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke, bis Ende des Jahres den Abschnitt in der Kurt-Schumacher-Straße zwischen Hauptbahnhof und Herschelstraße inklusive des Hochbahnsteigs an der Rosenstraße komplett fertigzustellen. „Das ist äußerst ambitioniert, aber machbar“, sagt er. Ebenfalls in diesem Jahr soll der Hochbahnsteig am Goetheplatz gebaut werden. 2018 soll der Umbau komplett abgeschlossen sein; die Kosten belaufen sich auf 47 Millionen Euro. Die Infra will am heutigen Donnerstag gegen 10 Uhr detaillierte Pläne zu den Arbeiten in diesem Jahr ins Internet stellen.

von Bernd Haase und Andreas Schinkel

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