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Der Bau der D-Linie beginnt

Infra eröffnet Bürger- und Informationsbüro Der Bau der D-Linie beginnt

Nach mehreren Jahren Planungsvorlauf wird es ernst: In der Innenstadt beginnen die Arbeiten für den barrierefreien Ausbau der oberirdischen Stadtbahnstrecke für die Linien 10 und 17. Die Infra hat gestern in der Kurt-Schumacher-Straße ein Büro eröffnet, das als Anlaufstelle für die Bürger dient.

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Der Bau der D-Linie in Hannover beginnt.

Quelle: Ditfurth (Symbolfoto)

Hannover. "Es wird brummen", sagt Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke, was sich zum einen auf die anstehenden Arbeiten bezieht, zum anderen möglicherweise auch auf den Betrieb im neuen Büro in der Kurt-Schumacher-Straße 24, in dem früher ein Brillengeschäft ansässig war. "Wir haben bemerkt, dass das Informationsbedürfnis der Bürger immer größer wird", erklärt Harcke. Es soll nicht nur durch die Anlaufstelle befriedigt werden, die dienstags bis donnerstags jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet ist. Die Infra gibt auch im Zwei-Monats-Rhythmus eine Anliegerzeitiung mit dem Titel "Nachbargleis" heraus.

Als erstes werden die Arbeiten in den nächsten Tagen in der Lister Meile zwischen Raschplatz und Ernst-August-Platz zu bemerken sein. Dort dichten die Handwerker die unterirdischen Stadtbahnanlagen ab und verlegen Leitungen. Deshalb wird die Lister Meile später von Mitte Mai bis Mitte November Einbahnstraße Richtung Bahnhof.

Größere Auswirkungen werden die Bautätigkeiten vom 4. April an in der Kurt-Schumacher-Straße zwischen Ernst-August-Platz und Herschelstraße haben. Damit dort Leitungen verlegt, Gehwege gestaltet und der Hochbahnsteig Rosenstraße vor der Ernst-August-Galerie gebaut werden können, gilt vom 4. April an in diesem Bereich eine Einbahnstraßenregelung Richtung Bahnhof. Von Beginn der Sommerferien bis Mitte November wird die Kurt-Schumacher-Straße dort dann komplett gesperrt. "Die Parkhäuser im Umfeld werden aber immer erreichbar bleiben", verspricht Baustellenkoordinator Jürgen Wendt. Im weiteren Verlauf der Straße Richtung Nordmannpassage stehen ebenfalls von April an Arbeiten an. Hier müssen sich die Autos den Straßenraum mit den Bahnen teilen. Noch eine Folge: Die Stadtbahnen der Linie 10 fahren in den Sommerferien durch den Tunnel zum Hauptbahnhof, die Linie 17 endet dann bereits an der Glocksee.

Zweiter Schwerpunkt ist die Goethestraße. Zwischen Steintor und Clevertor werden ebenso wie zwischen Brühlstraße und Goetheplatz Leitungen verlegt, außerdem beginnt der Bau des Hochbahnsteiges am Goetheplatz. Dafür wird die Goethestraße zwischen Kreisel und Cityring von April bis November stadteinwärts gesperrt.

Harcke hofft, dass das gesamte Paket bis zum Beginn der Vorweihnachtszeit abgeschlossen ist. "Das Programm ist ehrgeizig, aber zu schaffen", befindet er. Die Anlieger werden inständig hoffen, dass er recht behält.

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