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Am Seelhorster Kreuz drohen Staus

Baustelle am Südschnellweg Am Seelhorster Kreuz drohen Staus

Das Seelhorster Kreuz in Hannover ist wieder zur Baustelle geworden: Am Montagmorgen begann die Sanierung des Südschnellwegs Richtung Osten. Auf dem Messeschnellweg und in den umliegenden Gebieten ist mit Staus zu rechnen. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es am Montag zunächst nur zu geringen Verkehrsproblemen.

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Am Montagmorgen kam es vor Ort nur zu geringen Verkehrsproblemen. Doch in den kommenden Wochen ist zu Stoßzeiten mit Staus zu rechnen.
 

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover.    Das Seelhorster Kreuz wird wieder zur Staufalle für alle Autofahrer. Am Montagmorgen startete die mehrmonatige Sanierung auf dem Südschnellweg Richtung Anderten und Sehnde. Die Hauptwege bleiben zwar frei, aber Teile des wichtigen Verkehrsknotens müssen bis Mitte April gesperrt werden. Da auch die Abzweige vom und zum Messeschnellweg betroffen sind, ist mit massiven Staus zu rechnen.  Am Montagmorgen kam es vor Ort nur zu geringen Verkehrsproblemen, die Autofahrer mussten an den Einfädelungen nur wenige Minuten warten. Doch bereits im abendlichen Feierabendverkehr könnte es enger werden.

Täglich 60.000 Fahrzeuge unterwegs

Allein auf dem Südschnellweg sind täglich 60.000 Fahrzeuge unterwegs. Seit Anfang Januar laufen die vorbereitenden Maßnahmen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für die Großbaustelle,  bereits das sorgte an manchen Tagen für Behinderungen.

Die Fahrtrichtung Osten wird bis voraussichtlich 17. April saniert. „Die betroffenen Bereiche werden für den Verkehr voll gesperrt“, teilt die Landesbehörde mit. Neben der Fahrbahn werden die Abfahrt des Messeschnellwegs Richtung Osten sowie der Zubringer aus westlicher Richtung vom Süd- zum Messeschnellweg gen Norden saniert. Das Baufeld erstreckt sich zudem weiter auf dem Abzweig des Messeschnellwegs aus Richtung Süden bis kurz vor die Anschlussstelle Bischofshol.

Damit die Autos nicht in die Baustelle geraten, müssen zusätzlich die Messeschnellweg-Abfahrt vom Pferdeturm kommend Richtung Osten sowie der Abzweig vom Südschnellweg in Richtung Westen gen Norden gesperrt werden. „Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen“, heißt es dazu kurz seitens der Landesbehörde.

Komplizierte Umleitungsstrecken

Die offiziellen Umleitungsstrecken wurden bereits ausgeschildert. Fraglich ist allerdings, ob sich alle daran halten oder eigene Schleichwege suchen. Um vom Süd- auf den Messeschnellweg Richtung Pferdeturm zu gelangen, muss zunächst nach Laatzen ausgewichen werden. Vom Seelhorster Kreuz führt die Umleitung bis zur Anschlussstelle Mittelfeld. Dort können die Autofahrer die Fahrtrichtung wechseln und zum Pferdeturm weiterfahren. Gleiches gilt für alle, die von Anderten aus Richtung Norden wollen.

Autofahrer aus dem Süden mit Fahrtrichtung Döhren, Ricklingen oder Linden müssen ebenfalls eine Umleitung in Kauf nehmen. Die offizielle Strecke führt zunächst am Seelhorster Kreuz vorbei bis zur Abfahrt Bischofshol. Auf der Bemeroder Straße muss der Südschnellweg einmal überquert werden, um dann die Auffahrt in südliche Richtung zu nehmen. Von dort führt der Weg zurück zum Kreuz auf den Abzweig zum Südschnellweg zur ursprünglich geplanten Fahrtrichtung.

In Richtung Osten durch die Wohngebiete

Besonders umständlich wird es auf dem Messeschnellweg Richtung Lehrte. Vom Pferdeturm aus müssen Autofahrer die Abfahrt Bischofshol nehmen und über die Bemeroder Straße beziehungsweise den Bünteweg durch das Wohngebiet bis zur Anschlussstelle Brabeckstraße fahren. Aus Laatzen kommend führt der Weg über die Abfahrt Mittelfeld, die Wülfeler und Brabeckstraße zur gleichnamigen Schnellwegsauffahrt. Gänzlich frei von Umleitungen sind einzig die vier Hauptrichtungen der beiden Schnellwege und die Strecken vom Pferdeturm nach Döhren sowie von Döhren nach Laatzen.

Von Peer Hellerling

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