Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Hier wird Hannover in diesem Jahr zur Staufalle
Hannover Aus der Stadt Hier wird Hannover in diesem Jahr zur Staufalle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:51 16.03.2017
Von Conrad von Meding
Die Südschnellweg-Baustelle an der Brücke über die Hildesheimer Straße. Quelle: Rainer Dröse/Montage
Anzeige
Hannover

32 Millionen Euro investiert die Stadt in Grunderneuerung und Ausbau ihrer Straßen, rund eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Doch sie ist nicht alleine. Auch Üstra/Infra, Stadtentwässerung und Stadtwerke reißen ständig eigene Baustellen in Hannover auf – meist kurz vor dem eigentlichen Straßenneubau. Wie immer werden sich die Belastungen vor allem in den Sommerferien ballen: Weil dann wenig Verkehr ist, legt die Stadt viele Baustellen auf die Ferien. Daheimgebliebene müssen sich daher oft Schleichwege suchen.

„Ein Monsterprojekt“

Größtes Innenstadtprojekt ist der Ausbau der oberirdischen Stadtbahnlinien 10/17. „Ein Monsterprojekt“ nannte Koordinator Babel das Vorhaben, wollte das aber nicht als Kritik an der Planung, sondern Beschreibung des Umfangs verstanden wissen. „Vom Raschplatz bis zum Goethekreisel wird der Gleisbau in diesem Jahr abgeschlossen sein, mit neuem Hochbahnsteig am Steintor und Aufzuganlage in den Tunnel – das ist ein sehr umfassendes Projekt“, sagt Babel. Die Innenstadtstrecke ist daher von der Holzmesse Ligna (26. Mai) bis zur Metallmesse EMO (18. September) komplett gesperrt, auch Autofahrer müssen sich rund ums Steintor neue Wege suchen.

Sperren am Pferdeturm

An zahlreichen Stellen muss die für Stadtbahnanlagen zuständige Regionstochter Infra Gleise austauschen lassen, unter anderem am Pferdeturm. Das Projekt wird in den Sommerferien mehrfach verlängerte Wochenendunterbrechungen im Stadtbahnverkehr verursachen. Zugleich wird es die Nerven der Autofahrer strapazieren: Während der Bauzeit sind bestimmte Abbiegerichtungen auf dem wichtigen Knoten nicht möglich. „Die Gleise sind fast 20 Jahre alt und müssen erneuert werden“, sagt Tiefbauchef Bode. Weil auch zwischen Eisstadion und Kantplatz gebaut wird, dürfte es eng werden am Ortsteingang von Kleefeld.

Überall Straßenerneuerungen

Reichlich Straßenerneuerungen sind im Bau oder in Planung, darunter die Lavesstraße (hat sich verzögert), die Willy-Brand-Allee (startet in Kürze) und im zweiten Halbjahr Teile der Vahrenwalder Straße am Mittellandkanal. Besonders hart trifft es weiterhin Kirchrode: Die Brabeckstraße bleibt bis 2019 in zwei Abschnitten Dauerbaustelle, die Üstra tauscht überall Gleise, das Land bessert beim Schnellweg nach und die Bahn repariert Brücken. Immerhin: Ab Ende April soll die Unterführung Lange-Feld-Straße wieder frei sein. Die Erneuerungen von vier Bahnbrücken im Westen Hannovers dagegen dauern bis 2018.

Südschnellweg: Ende in Sicht?

Auf dem Südschnellweg mit seinen defekten Brücken steht ein vorläufiges Ende der Baustellen in Aussicht. Im Spätsommer sollen alle provisorischen Verstärkungen zwischen Landwehrkreisel und Hindenburgschleuse belastbar sein. Dann soll eine neue Fahrbahndecke aufgetragen und die Tonnagebegrenzung aufgehoben werden. Bis 2023 muss dann die Planung für die langfristige Lösung im Bereich Hildesheimer Straße stehen – dann geht die Bauerei wieder los.
Eine Großbaustelle droht an der Spinnereistraße in Linden. Die Stadtwerke müssen Fernwärmerohre vom Heizkraftwerk bis zur Ihmebrücke tauschen, dazu müsste eine Behelfsbrücke gebaut werden. Koordinator Babel hat Zweifel, dass das alles 2017 realisierbar ist. „Vielleicht fangen wir auch in diesem Jahr nur an und stellen das Projekt 2018 fertig“, sagt er. Zu groß sei die Häufung von Baustellen auf wichtigen Strecken.

An der Grundschule am Sandberge in Bemerode treibt sich offenbar ein unbekannter Mann herum. Er soll versucht haben, einen Schüler mitzunehmen. Der Vorfall ereignete sich bereits vor einer Woche. Einen ähnlichen Fall gab es bereits Anfang Januar. 

16.03.2017

Die Stadt Hannover hat eine Veranstaltung türkischer Organisatoren zum umstrittenen Verfassungsreferendum in der Türkei abgesagt. Damit kann der Auftritt des Vizechefs der AKP, Mehmet Mehdi Eker, im Lister Turm nicht stattfinden. „Eine solche Veranstaltung wollen wir in Hannover nicht haben“, sagte Oberbürgermeister Schostok.

16.03.2017
Aus der Stadt „Hannover Wies’n“ an der Parkbühne - Hannover bekommt ein zweites Oktoberfest

O’zapft an der Gilde Parkbühne: Hannover bekommt ein zweites Oktoberfest. Am 13. Oktober werden erstmals die „Hannover Wies’n“ eröffnet. Insgesamt wird das neue Oktoberfest auf drei Wochenenden im Oktober ausgedehnt, gefeiert wird freitags und sonnabends.

19.03.2017
Anzeige