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Beamter verkauft Handfesseln: Verfahren eingestellt

Prozess Beamter verkauft Handfesseln: Verfahren eingestellt

Das Verfahren gegen einen Beamten, der alte Fuß- und Handfesseln bei Ebay verkauft hatte, ist eingestellt worden. Der Angeklagte hatte zudem schwere Vorwürfe gegen seinen Vorgesetzten erhoben. In der Anstalt sei es zu Übergriffen gegen Gefangene gekommen. Der Verdacht konnte jedoch nicht erhärtet werden.

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Ein JVA-Beamter hatte alte Handschellen bei Ebay verkauft und zudem seinem Vorgesetzten Übergriffe auf Gefangene vorgeworfen.

Quelle: Stratenschulte/Archiv

Hannover. Nach einer erneut mehrstündigen Sitzung vor dem Amtsgericht ist das Verfahren gegen den Justizvollzugsbeamten Christian W. am Donnerstag eingestellt worden. Der 44-Jährige hatte über das Internetportal Ebay 15 Fuß- und Handfesseln aus Altbeständen verkauft und war wegen Diebstahls und Betrugs angeklagt. Als Buße muss der Amtsinspektor 1500 Euro an die Landeskasse zahlen.

Der Verdacht, dass W. von einem Vorgesetzten und einem Kollegen angeschwärzt wurde, weil er Misshandlungen von Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hannover nicht mehr decken wollte, konnte am Donnerstag nicht erhärtet werden. Diese beiden Männer, die gestern als Zeugen vernommen wurden, bestritten entsprechende Zusammenhänge. Auch hätten sie keine Kenntnis vom Verkauf der Hand- und Fußfesseln gehabt.

Allerdings waren ihre Aussagen zum Umgang mit ausgemustertem Material und zum Verlauf der Ermittlungen in einigen Punkten widersprüchlich und nicht immer stimmig. Auffällig war auch, dass sie juristischen Beistand von Anwälten hatten, die die JVA beauftragt hatte.

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