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Aus der Stadt Politik stoppt Papenburg
Hannover Aus der Stadt Politik stoppt Papenburg
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00:18 18.11.2017
Von Andreas Schinkel
Streit um ein Becken im Misburger Hafen: Die Ratspolitik will das Zuschütten des Beckens verhindern. Quelle: Rainer Surrey
Hannover

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagt SPD-Baupolitiker Lars Kelich. Aber der Schutz der Natur überwiege die wirtschaftlichen Interessen. Das sieht auch die CDU so. "Es gibt wenig Vertrauen, dass bei der Verfüllung des Beckens der Umweltschutz berücksichtigt wird", sagt CDU-Baupolitiker Felix Blaschzyk. Die Grünen glauben ebenfalls, dass das benachbarte Naturschutzgebiet, die Mergelgrube, in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn die Bagger anrücken. Die Misburger Mergelgrube zählt zu den besonders geschützten Biotopen. "Auch in den Uferbereichen des Beckens ist ein Biotop entstanden", sagt Grünen-Baupolitikerin Elisabeth Clausen-Muradian. Die FDP führt an, dass in vielen Gesprächen mit dem Bauunternehmen kein Vertrauen geschaffen werden konnte. Am Ende stimmt der Ausschuss geschlossen für die Absage an ein Zuschütten.

Das Hafenbecken gehört der Unternehmensgruppe Papenburg. Der Unternehmenschef will die ungenutzte Fläche in sein umliegendes Industriegebiet eingliedern. Zugleich stellt er in Aussicht, den Schwerlastverkehr weg von der stark befahrenen Anderter Straße zu führen. Die Genehmigung, das Becken zu verfüllen, hatte Papenburg vor einigen Monaten bei der Regionsverwaltung beantragt. Die behielt sich vor, die Umweltverträglichkeit des Vorhabens zu prüfen. Die Stadt Hannover wurde um eine Stellungnahme gebeten. Wie diese ausfällt, gibt nun die Ratspolitik vor.

Im Bezirksrat und unter den Misburgern tobt seit längerer Zeit ein Sturm des Protests gegen die Pläne Papenburgs. 2400 Unterschriften haben Anwohner gesammelt, um das Biotop am Hafenbecken zu erhalten.

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