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Begleitservice der Üstra in Hannover wird verlängert

Kostenlos Begleitservice der Üstra in Hannover wird verlängert

Gute Nachricht für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen: Der Fahrgastbegleitservice, ein im August 2006 von der Üstra und dem Jobcenter der Region gestartetes Projekt, wird für drei weitere Jahre verlängert.

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Üstra-Kunden, die sich unsicher fühlen, werden bei Bedarf von zu Hause abgeholt.

Quelle: Wilde

Hannover. „Wegen des großen Zuspruchs wollen wir das Angebot weiterhin anbieten“, erklärte Üstra-Vorstand Wilhelm Lindenberg. Durchschnittlich 600 alte und kranke Menschen, die auf den Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, nähmen den Service pro Monat in Anspruch. Aber nicht nur sie. Mitunter vertrauen Eltern, die erkrankt oder anderweitig verhindert sind, ihre Kinder den Service-Mitarbeitern an, damit diese sicher zur Schule oder in die Kita gelangen.

Das Besondere an diesem Projekt sind die 70 Fahrgastbegleiter, die durchweg langzeitarbeitslos und älter als 50 Jahre sind. Ihre Arbeit wird vom Jobcenter mit zwei Euro Aufwandsentschädigung gefördert. „Wir machen diese Arbeit wirklich gern“, sagte gestern Heinz-Norbert Splett, Fahrgastbegleiter der ersten Stunde. Für den 59-jährigen gelernten Konditormeister und Systemberater für Netzwerke ist es vor allem das Gefühl, gebraucht zu werden, der Motor, um werktags jeweils sechs Stunden seinen Dienst zu verrichten. „Wir bekommen viele positive Rückmeldungen.“

Üstra-Kunden, die sich unsicher fühlen, werden bei Bedarf von zu Hause abgeholt, auf ihrem Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Arzt begleitet und per Bus oder Bahn wieder nach Hause gebracht. „Viele sehbehinderte Menschen nutzen dieses Angebot, vor allem im Winter bei Schnee und Eis“, berichtet Splett.

Der kostenlose Begleitservice kann von Montag bis Freitag von 7.30 bis 19 Uhr in Anspruch genommen werden. Fahrgäste müssen ihren Wunsch spätestens einen Tag vorher telefonisch unter (05 11) 16 68 26 93 anmelden.

Veronika Thomas

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