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Aus der Stadt Es krabbelt und kriecht: Andrang bei Terrarienbörse
Hannover Aus der Stadt Es krabbelt und kriecht: Andrang bei Terrarienbörse
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19:12 05.11.2017
Eindrücke aus de, HCC Quelle: Franson
Hannover

Stolz hält Jasmin Germer einen kleinen Käfig mit einer Ratte in der Hand. „Das sind Tiere zum Kuscheln“, sagt die 20-Jährige, die aus der Wedemark zur Terrarienbörse im Hannover Congress Centrum (HCC) gekommen ist. Zu Hause hat sie mit ihrem Freund Phillip Lammems schon einige Ratten, aber auch Mäuse, Schlangen und eine Vogelspinne. „Ich bin mit den Tieren aufgewachsen, deshalb mag ich sie so“, berichtet Germer. Vor allem mit den Ratten könne man wunderbar spielen.

Großer Andrang bei der Terrarienbörse im Hannover Congress Centrum (HCC): Auch viele Familien sind gekommen, um Spinnen, Schlangen oder Insekten zu bewundern und zu kaufen.

Tausende Besucher sind in die Glashalle des HCC gekommen. Neben lebenden Tieren haben die Aussteller unter anderem auch Terrarien, Käfige, Kletterholz und Futter im Angebot, wie zum Beispiel eingefrorene weiße Mäuse oder Ratten als Futter für Schlangen oder andere Reptilien.

Kleine Schlangen kommen besser mit Schaben klar als mit Mäusen, wie Michaela Pawlik-Hermann aus Meine berichtet. Die Züchterin ist mit einer großen Auswahl von Königspythons nach Hannover gekommen. Ein weißes Exemplar kostet beispielsweise 580 Euro, es gibt aber auch deutlich preiswertere Schlangen. Königspythons können bis zu 1,70 Meter lang werden. Und als Futter hat Pawlik-Hermann für ihre noch kleinen Schlangen dann gleich noch Argentinische Waldschaben mitgebracht, 100 Stück gibt es bei ihr am Stand für 10 Euro.

Kent Dehnerdt ist mit seinem Sohn Milo heute extra aus der Nähe von Göttingen nach Hannover gekommen. Mit seinem siebenjährigen Sohn Milo hat er sich ein Wandelndes Blatt, eine Gespenstschrecke, gekauft. „Es ist einfach die pure Freude zu sehen, wie die Brombeerblätter fressen“, berichtet der Grundschullehrer. Und es gibt bei den Wandelnden Blättern noch pädagogische Aspekte. Denn beispielsweise könne sein Sohn bei der Häutung des Insektes zuschauen, sagt Dehnerdt, der zu Hause noch Hühner und Wachteln hat.

So eine Vogelspinne sei im Prinzip gar nicht gefährlich, sagt Silvio Tusl. Und dann berichtet der 32-Jährige gleich von zahlreichen Ausnahmen. Deshalb möchte er seine gerade erst für 65 Euro gekaufte Vogelspinne auch nicht aus der Plastikbox nehmen. Das wäre mit den ganzen Leuten gefährlich, meint er. Daheim in Quedlinburg warten bereits ungezählte Vogelspinnen in einem eigenen Zimmer seines Hauses auf den haarigen Neuzugang aus Hannover. Gemeinsam mit seiner Frau züchtet Tusl die Tiere. „Wie viele wir gerade haben, weiß ich nicht“, sagt er.
Die nächste Terrarienbörse im Hannover Congress Centrum findet am 29. April 2018 statt.     

Von Mathias Klein

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