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Freaky Fashion Festival Designer zum Anfassen

Das Freaky Fashion Festival macht seinem Namen alle Ehre: Denn verrückt geht es auf dem Modeevent im und um das Musikzentrum Hannover allemal zu. Die jungen Designer und Start-Ups präsentieren unter anderem Accessoires aus Feuerwehrschläuchen oder Taschen aus fingergehäkelter Folie.

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Lukas Dotzhauer (Model) und Lene Sommer (Model). 

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Das Freaky Fashion Festival macht seinem Namen alle Ehre: Denn verrückt geht es auf dem Modeevent im und um das Musikzentrum Hannover allemal zu. Junge Designer und Start-ups präsentieren auf Initiative von Modeschulen und dem Netzwerk KreHtiv unter anderem Accessoires aus Feuerwehrschläuchen oder Taschen aus fingergehäkelter Folie.

Das gute Wetter lockt Hunderte modebegeisterte Hannoveraner nach Vahrenwald. Auf dem Freaky Fashion Festival können die Kollektionen nicht nur auf dem Laufsteg bewundert werden: Die 30 Labels und Modemacher aus Hannover und dem Umland präsentieren ihre Kollektionen zusätzlich auf dem Designer-Markt außerhalb des Gebäudes, wo es die Kreationen auch käuflich zu erwerben gibt.

Lars Witkowski und Theresa Pahlenkemper vom Label LWTP nutzen die Veranstaltung, um ihre erste gemeinsame Kollektion vorzustellen. „Wir benutzen Textilien, die nicht unbedingt von der Modeindustrie gebraucht werden“, erklären die beiden Modedesign-Studenten der Hochschule Hannover (HsH). Zu diesen Materialien gehören Gardinen oder auch Überzüge. „Wir finden die Modeindustrie zu kommerziell. Es wird mehr Außergewöhnliches gebraucht“, da sind sich die 20-Jährige und ihr ein Jahr älterer Labelpartner einig.

Mit 18 Jahren ist Larissa Baudewig die jüngste Nachwuchsdesignerin des Festivals. Sie vernäht ihre Kindheitserinnerungen zu einzigartigen Kleidungsstücken. So hat sie zum Beispiel ein von ihr als Kind genutztes Bettlaken zu einer Hose umgeschneidert. „Teilweise nutze ich auch Secondhand-Kleidung“, erzählt die Assistentin für Mode und Design. Man müsse nicht extra neue Ware kaufen, um aus dieser etwas zu zaubern, findet sie.

Das gute Wetter lockt viele modebegeisterte Hannoveraner nach Vahrenwald. Auf dem Freaky Fashion Festival können Kollektionen und Designer nicht nur auf dem Laufsteg bewundert werden, sondern sind auch zum Greifen nah.

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Robin Rau und Jing-Jing Qi haben mit ihrem Label Boom Studio bereits ihre zweite Kollektion auf den Markt gebracht: Sie dreht sich um Bananen und Zigaretten. Bananenprints zieren hellblaue Cardigans und Bikinis. Dass die Kollektion auch viele Unisex-Teile umfasst, ist Programm: Mit ihren Outfits wollen die beiden Modemacher  gesellschaftliche Normen hinterfragen. Auch beim Styling lassen die Masterstudenten der HsH Geschlechtergrenzen verschwimmen: Die weiblichen Models wie Lene Sommer laufen mit aufgeklebten Schnurrbärten über den Laufsteg, die Männer um Lukas Dotzhauer tragen knalligen Lippenstift.

Madeleine Buck

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