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Frisch sanierte Autobahn schlägt Blasen bei Hitze

A2 zwischen Garbsen und Wunstorf Frisch sanierte Autobahn schlägt Blasen bei Hitze

Tempolimit auf der A2 zwischen Garbsen und Wunstorf: Am Asphalt köchelt bei starkem Sonnenschein altes Wasser. Die Strecke wurde erst vor einem Jahr saniert. Es drohen erneute umfangreiche Sanierungsarbeiten mit zumindest Teilsperrungen der Strecke und erheblichen Behinderungen.

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Nur noch Tempo 80 erlaubt: Schilderbrücke der A 2 bei Wunstorf-Luthe.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Die A 2 zwischen Garbsen und Wunstorf ist schon wieder ein Sanierungsfall. Obwohl die Decke der viel befahrenen Strecke in Richtung Dortmund erst vor einem Jahr erneuert wurde, finden sich auf einer Strecke von etwa vier Kilometern zahlreiche Löcher im Asphalt. Deswegen gilt Tempo 80 auf dem Teilabschnitt. Es drohen erneute umfangreiche Sanierungsarbeiten mit zumindest Teilsperrungen der Strecke und erheblichen Behinderungen.

Dampf entsteht im Bitumen

Nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sind die Schäden in der Hitzeperiode vor rund 14 Tagen entstanden. „Bei der Fahrbahnerneuerung vor einem Jahr ist es an verschiedenen Stellen der Strecke zum Einschluss von Wasser gekommen“, sagt Friedhelm Fischer, der Leiter des Geschäftsbereichs Hannover der Behörde. Bei hohen Außentemperaturen fängt das Wasser in der Bitumenschicht an zu kochen. Durch den entstehenden Wasserdampf bilden sich Blasen an der Oberfläche der Fahrbahn. „Diese Blasen haben wir angestochen, damit der Dampf entweichen konnte, und anschließend den Asphalt notdürftig befestigt“, sagt Fischer. Seither gilt auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strecke.

Für das Eindringen des Wassers in die erste Schicht der Fahrbahndecke hat Fischer durchaus eine Erklärung: „Es gibt immer größere Starkregenereignisse. Anschließend dauert es sehr lange, bis die Baustelle wieder vollständig trocken ist“, sagt er. Wegen des hohen Termindrucks insbesondere auf viel genutzten Strecken wie der A 2 müssten die Arbeiten oft auch dann fortgesetzt werden, wenn der Untergrund noch nicht vollständig getrocknet ist. „Dann kann es zu solchen Blasenbildungen kommen“, sagt Fischer. Das könnte aber auch bedeuten: Auch auf anderen Autobahnabschnitten, beispielsweise auf der A 7, auf der in jüngster Zeit ebenfalls viel gebaut worden ist, drohen möglicherweise derartige Folgeschäden.

Jetzt wird es wieder heiß

In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, ob die A 2 zwischen Garbsen und Wunstorf wieder zur Baustelle wird. Ab heute sollen die Temperaturen in der Region erneut ansteigen und um die 30 Grad erreichen. Die Mitarbeiter der Straßenbaubehörde blicken dann mit Bangen auf den Autobahnabschnitt. „Wir befürchten, dass es dann weitere Blasenbildungen an der Stelle geben wird“, sagt Fischer.

Abhängig davon, ob diese Blasen nur vereinzelt auftreten oder massiv, will die Landesbehörde über das weitere Vorgehen entscheiden. „Es reicht vielleicht, dass wir die Blasen, so wie vor zwei Wochen, aufstechen. Wenn es aber gar nicht mehr anders geht, müssen wir den Abschnitt noch einmal machen“, sagt Fischer.

Wärmeschäden auch schon auf der A 7

Im Sommer 2014 mussten Autofahrer auf der Autobahn 7 in Richtung Hamburg erhebliche Behinderungen in Kauf nehmen. Damals waren Schäden auf dem Abschnitt zwischen Mellendorf und Wedemark-Berkhof aufgetreten. Auch hier war der Grund die große Hitze. Ursache war dort aber nicht Wasser im Asphalt, sondern ein Stau.
Die Hitze der Motorenabwärme kombiniert mit den sommerlichen Temperaturen führten dazu, dass sich Fugengussmasse aus Bitumen löste und anschließend Teile der Fahrbahndecke herausbrachen. Die Polizei sperrte zwei Spuren. Auf einer Länge von drei Kilometern musste ein Teil der Betonfahrbahn abgefräst und anschließend mit einer Asphaltschicht wieder überzogen werden. Der Verkehr wurde einspurig auf dem Standstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Es kam zu Behinderungen

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