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Aus der Stadt Massar Lamine Fall darf sich Koch nennen
Hannover Aus der Stadt Massar Lamine Fall darf sich Koch nennen
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17:43 14.03.2017
Von Bernd Haase
Manche Urkunden sind für die Deutschen Behörden ein Buch mit vielen Siegeln. Quelle: Kutter
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Hannover

"Nirgendwo im Bundesgebiet werden so viele ausländische Berufsabschlüsse anerkannt wie bei uns", sagt Christian Hinsch, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover. Der Grund: Die Kammer hat einen bisher einzigartigen speziellen Service eingerichtet, der Betroffenen und Betrieben ortsnah Hilfestellung in Sachen Beratung und Prüfung leistet. "Die drei Mitarbeiter sprechen insgesamt zehn Sprachen", sagt Hinsch.

Der 29-jährige Massar Lamine Fall ist vor einem halben Jahr aus dem Senegal nach Deutschland gekommen. In der Hauptstadt Dakar hat er eine Ausbildung zum "Brevet de Technicien en Restauration" absolviert. Die Frage ist, was das hierzulande wert ist. Die Antwort: Viel, hat die IHK herausgefunden. Der Brevet aus Dakar ist nun Koch in Hannover und arbeitet im Courtyard Hotel am Maschsee. "Dass ich hier arbeiten kann, heißt für mich, frei zu sein und etwas tun zu können, was ich mir selbst ausgesucht habe", sagt er in übrigens sehr ordentlichem Deutsch.

Das laut Weil "spitzenmäßige Modell" hat natürlich nicht nur einen altruistischen Hintergrund. "Wir brauchen Fachkräfte für die Wirtschaft, und dabei ist Integration ein Topthema", bekräftigt der Ministerpräsident. Nach Angaben der IHK sind berufliche Anerkennungen bisher durch Zuwanderer aus Polen, Spanien, der Türkei und Russland, zuletzt auch verstärkt durch Syrer gefragt. Der Arbeitsmarkt interessiert sich vor allem für solche, die einen Abschluss aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich mitbringen.

So gesehen ist Massar Lamine Fall in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahme.

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