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So schön ist das städtische Fest der Kulturen

Zwischen Frittenbuden und Frühlingsrollen So schön ist das städtische Fest der Kulturen

Richtig lecker! Das städtische Fest der Kulturen in Hannover bietet eine Fülle internationaler Speisen, Bands und Mode – sowie viele Informationen aus aller Welt. Ein Besuch auf dem Trammplatz. 

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Quelle: Katrin Kutter

Hannover. Es gibt einen Bereich, wo Integration schon lange und immer wieder funktioniert – das Essen. Auch beim diesjährigen Fest der Kulturen auf dem Trammplatz wird ein großes Büfett kulinarischer Vielfalt aufgetischt: spanische Churros und vietnamesische Frühlingsrollen, türkische Böreks, ungarische Kaminstriezel und thailändische Sojaschnitzel, und auch Grilled Cheese Sandwiches und holländische Fritten stammen ja nicht originär aus Deutschland. Wer Neuem aufgeschlossen ist, kann auch bei den Getränken auf Entdeckungsreise gehen, einen Chai Latte schlürfen oder tibetischen Buttertee kosten. Oxana Voytenko und ihre Band eröffneten am heutigen Samstag das Musikprogramm, das dann mit Folk aus Belgien, Latin Reggae aus Brasilien und Salsa aus Kolumbien seine Fortsetzung fand.

Internationale Bands, Mode und jede Menge Kulinarisches aus der ganzen Welt bietet das städtische Fest der Kulturen auf dem Trammplatz.

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Bei heißem Sommerwetter schlenderten zahlreiche Besucher zwischen den Buden und Bühnen des sogenannten Weltmarkts vor dem Rathaus herum. Wer das Bunte liebt, konnte knallige Batikkleider, poppige Basttaschen oder farbenfrohe Windspiele kaufen. Gänzlich gratis waren die Informationen, die etliche Initiativen und Verbände an ihren Ständen anboten, vom Freundeskreis Hannover über den Verein für Toleranz und Miteinander bis hin zu fünf politischen Parteien. Auf Kinderwiese und Tanzpodium standen naturgemäß Bewegung, Spiel und Spaß im Vordergrund. Ausdrücklich begrüßte Oberbürgermeister Stefan Schostok die neuen Nachbarn des städtischen Kulturfests, die neuerdings vis-à-vis vom Rathaus wohnen: 350 bis 400 Flüchtlinge, die seit Kurzem im ehemaligen Maritim-Hotel untergebracht sind.

Während vor dem Neuen Rathaus bunter Trubel herrschte, diskutierten im Gebäude Schostok, Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf und Besucher bei der ersten Migrantenkonferenz in Hannover.

Am Sonntag zwischen 12 und 20 Uhr lädt das Fest der Kulturen noch einmal zu einem Besuch ein.

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