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Aus der Stadt Betreiber des Fössebads fordern endlich Entscheidung
Hannover Aus der Stadt Betreiber des Fössebads fordern endlich Entscheidung
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02:15 22.09.2017
Wollen den Neubau: Bernd Seidensticker (v. li.), Babette Zühlke-Thümler, Ralf Mahler, Sebastian Knust. Quelle: Uwe Dillenberg
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Hannover

Die Betreibergesellschaft des Fössebads, bestehend aus zwei Vereinen, fordert die Ratspolitik auf, endlich einen Beschluss für den Neubau des Bads zu fassen. „Die Technik ist so marode, dass nächste Woche alles kaputt sein könnte“, sagt Ralf Mahler, Vorsitzender des Vereins für Universitätssport. Zudem werde eine größere Wasserfläche, wie sie die Neubaupläne vorsehen, dringend benötigt. „Wir haben etliche Schulen auf der Warteliste, auch Vereine wollen trainieren, und wir brauchen Platz für normale Badegäste“, zählt Bernd Seidensticker, Vorsitzender des Vereins Waspo 98, auf. Keinesfalls gehe es darum, aus dem Fössebad ein Zentrum für Hochleistungssport zu machen, wie manche Kommunalpolitiker behaupteten, sagt Seidensticker.

Tatsächlich argwöhnten Mitglieder des Bezirksrats Linden-Limmer, dass die Stadtverwaltung das Fössebad zu stark zu einer Stätte für Sportwettkämpfe machen wolle. Familien und Breitensportler blieben auf der Strecke. Ins Bild passte für die Kritiker, dass die Stadt auf ein Außenbecken verzichten will.

Dem treten die beiden Betreibervereine nun entschieden entgegen. „Uns geht es weniger um ein Freibad, vielmehr um eine größere Wasserfläche“, sagt Seidensticker. Arbeitnehmer, die nach Feierabend einen Ausgleich suchten, hätten derzeit ab 18 Uhr keine Chance mehr, im Fössebad schwimmen zu gehen. Der Rat will am Donnerstag nächster Woche eine Entscheidung über den Neubau fällen.

asl

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