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Betreiber für Waterloo-Unterkunft gefunden

Flüchtlinge Betreiber für Waterloo-Unterkunft gefunden

Jetzt ging alles ganz schnell. Nachdem die HAZ von den Problemen berichtet hat, die die Stadt bei der Betreibersuche für die Containerunterkunft am Waterlooplatz hat, präsentierte Baudezernent Uwe Bodemann am Donnerstag gleich eine Lösung. Das hannoversche DRK sei bereit, die Unterkunft zu betreuen.

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Mit Nutzungsperspektive: Containeranlage auf dem Waterlooplatz.

Quelle: Jan-Philipp Eberstein

Hannover. Voraussichtlich im Herbst, also bis spätestens zum 21. Dezember, werde die Unterkunft in Betrieb gehen. Noch am Vortag hatte es in einer schriftlichen Stellungnahme der Stadt auf eine Anfrage der HAZ geheißen, dass die Betreiberverträge „grundsätzlich kurzfristig ausgeschrieben“ würden und die Vergabe dann „in der Regel unmittelbar im Vorfeld der geplanten Inbetriebnahme“ erfolge. Das sei beim Waterlooplatz noch nicht der Fall.
Der heutigen Darstellung der Stadt zufolge laufen aber bereits seit einiger Zeit Gespräche mit dem Deutschen Roten Kreuz über den Betrieb.
Nach Informationen der HAZ hatten sowohl das DRK als auch andere potenzielle Betreiber ausdrücklich die Unterkunft wegen Sicherheitsbedenken nicht übernehmen wollen. Die Stadt dementiert das: Das DRK habe bei den Gesprächen „auch sein Interesse bekundet, diese Unterkunft zu übernehmen“, heißt es in der Stellungnahme. Die Stadt werde die Kosten für den Sicherheitsdienst komplett bezahlen– an diesem Punkt hatten potenzielle Betreiber gegenüber der HAZ zuvor Sorgen geäußert.
Der Konflikt um die Containersiedlung, die 120 Flüchtlingen Platz bieten soll, ist längst ein Politikum. Die SPD im Bezirksrat Mitte hatte den Standort favorisiert, die Ratsmehrheit hatte ihn unterstützt – aber sowohl von der Opposition als auch in öffentlichen Diskussionen hatte es viel Gegenwind gegen die Entscheidung gegeben, an dem prominenten Platz Flüchtlinge unterzubringen. Auch das dürfte dazu beigetragen haben, dass die Nachricht vom Leerstand für neue Konflikte gesorgt hat und eine schnelle Lösung her musste.
HAZ-Leser hatten nun vorgeschlagen, in dem Containerdorf übergangsweise Studenten unterzubringen, denn aktuell fehlt eine vierstellige Zahl an Unterkünften für Studierende. Nun aber scheint es für die Flüchtlingsunterbringung auf dem Platz eine Perspektive zu geben, sodass die Anlage doch ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden kann.

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