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Betrüger mit Wechselgeldtrick auf Beutezug

Täter setzen auf Verwirrung Betrüger mit Wechselgeldtrick auf Beutezug

Trickbetrüger haben es derzeit offenbar gezielt auf Mitarbeiter in gastronomischen Betrieben abgesehen. Sie gehen mit dem sogenannten Wechselgeldtrick auf Beutezug durch die Cafés und Kneipen der City.

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Betrüger gehen mit dem Wechselgeldtrick in der hannoverschen City auf Beutezug.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Hannover. Im Café Balzac im hannoverschen Hauptbahnhof haben sie allein im Juni vier- oder fünfmal zugeschlagen. „Die Masche ist immer die gleiche“, sagt Bozena Prieba, die Betriebsleiterin der Filiale.

Die Täter – sie sollen aus Südosteuropa stammen – kommen mit einem 50- oder einem 100-Euro Schein an die Kasse, mit der Bitte, die Banknote wechseln zu lassen. Dann verstricken sie ihr Opfer in ein Gespräch, in dessen Verlauf sie plötzlich behaupten, ein Bonbon kaufen zu wollen, das sie aber mit Münzgeld bezahlen. Während des Ablenkungsmanövers lassen sie den Geldschein, den sie ursprünglich wechseln lassen wollten, wieder in ihrer Tasche verschwinden, ohne dass das Opfer dies bemerkt. Am Ende des Gesprächs verlangen sie die Banknote zurück, die sie angeblichdem Mitarbeiter des Cafés bereits ausgehändigt hatten.

In vielen Fällen ist das Opfer durch die Verwirrungstaktik des Betrügers so verunsichert, dass es dem Täter das Geld überlässt. „Wir haben das dann immer erst am Abend bemerkt, wenn wir die Abrechnung gemacht haben“, sagt Betriebsleiterin Prieba. Aus diesem Grund hat sie bislang darauf verzichtet, die Polizei einzuschalten. „Die Täter wären sowieso längst über alle Berge gewesen“, sagt sie. Stattdessen hat sie hinter den Verkaufstresen einen großen Zettel gehängt, der die Mitarbeiter zur Vorsicht bei Leuten mahnt, die lediglich zum Geldwechseln ins Café kommen. Die Polizeidirektion verzeichnet bislang keinen Anstieg der Zahlen beim Trickbetrug in der Innenstadt.

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