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Aus der Stadt Betrunkener fährt Warnbaken am Südschnellweg um
Hannover Aus der Stadt Betrunkener fährt Warnbaken am Südschnellweg um
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15:19 03.07.2015
Die Polizei hat einen 42-Jährigen festgenommen, der unter anderem gegen die Mittelschutzplanke auf dem Südschnellweg gefahren ist. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Kurz vor Mitternacht bekam die Polizei den Hinweis, dass Warnbaken auf dem Südschnellweg lagen. Die Beamten fanden diese schließlich in Fahrtrichtung Osten, an der Ausfahrt zur Hildesheimer Straße. Auf einer Länge von 50 Metern waren alle dort aufgestellten Baken beschädigt. Die aufgesetzten Leuchten lagen weit verteilt, zum Teil sogar auf der Gegenfahrbahn. Darüber hinaus registrierten die Polizisten frische Beschädigungen an der Mittelschutzplanke. Von einem Unfallfahrzeug fehlte jede Spur, allerdings stießen die Polizisten bei ihrer Suche auf ein hannoversches Kennzeichen und weitere Fahrzeugteile.

Während der weiteren Überprüfungen gingen bei der Polizei mehrere Informationen ein: Zum einen meldeten sich zwei Autofahrer (26 und 57 Jahre alt), deren Autos beim Überfahren von Trümmerteilen beschädigt wurden. Zum anderen teilte ein Verkehrsteilnehmer einen führerlosen, beschädigten Skoda Fabia im Bereich der Ausfahrt des Südschnellwegs - Fahrtrichtung Hildesheim zur B 443 - mit.

Zeitgleich bekamen die Beamten einen Hinweis zu einem augenscheinlich alkoholisierten Fußgänger auf der B 443 und erfuhren darüber hinaus von einem anderen Einsatz an der Pfarrstraße in Ricklingen. Hier hatte ein verletzter Fahrgast, der an der Aral-Tankstelle an der Messe in ein Taxi gestiegen war, seine Rechnung nicht bezahlt und war geflüchtet.

Schlussendlich konnte der mutmaßliche 42-jährige Unfallverursacher und Halter des leer aufgefundenen Skoda Fabia kurz nach 01:00 Uhr in Linden-Süd aufgegriffen und vorläufig festgenommen werden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,66 Promille, das Ergebnis der Blutentnahme steht noch aus. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Gegen den 42-Jährigen wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

ots/kon

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