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Betrunkener schlägt auf Bargast und Polizisten ein

Amtsgericht Betrunkener schlägt auf Bargast und Polizisten ein

Schlägerei in einer Kneipe in der List: Erst schlug der betrunkene 53-Jährige einem anderen Gast ins Gesicht, dann verpasste er einem Polizisten in Zivil, der schlichten wollte, einen Schwinger. Nun wurde der Mann im Amtsgericht verurteilt. 

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Hannover. Erst schlug der betrunkene 53-Jährige einem anderen Gast in der Kneipe am Böcklinplatz (List) ins Gesicht, dann verpasste er einem Polizisten in Zivil, der schlichten wollte, einen Schwinger. Der 24-jährige Beamte blutete aus der Nase, erlitt Nasen- und Jochbeinprellung. Am Dienstag wurde der 53 Jahre alte Walter O. am Amtsgericht wegen zweifacher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 20 Euro verurteilt. Außerdem, so verfügte Richter Koray Freudenberg, muss der Täter 500 Euro Schmerzensgeld an den Polizisten zahlen.

Schlichtung schlug fehl

Die Attacke fand im Februar an einem Sonnabend gegen 20.30 Uhr statt. Der Beamte war auf dem Weg zur Arbeit, als er auf dem Böcklinplatz Geschrei hörte. Wie sich später herausstellte, war O. bereits in den Kneipenräumen mit Gästen in Streit geraten, hatte auch schon ein Glas Bier über eine kleine Geburtstagsgesellschaft gekippt. Vor dem Lokal griff er dann einen Zeugen an, der ihn zur Rede stellte.

Als der Polizist schlichtend eingreifen wollte, schlug ihm der Randalierer nach Aussage des Beamten „volles Mett ins Gesicht“. Der 24-Jährige betonte, O. mehrfach darauf hingewiesen zu haben, dass er Polizist sei, doch das beeindruckte den Älteren offenkundig nicht. Allerdings hatte O. nach etlichen Gläsern Bier und Wodka einen Alkoholpegel von 1,7 Promille im Blut. Der Beamte konnte den Schläger außer Gefecht setzen, einen Moment später trafen zwei Streifenwagen ein.

Sonderlich einsichtig zeigte sich der Angeklagte am Dienstag nicht. Er meinte, dass er sich „tief im Herzen als das Opfer“ fühle. Richter Freudenberg hielt ihm zugute, dass er nicht vorbestraft ist. Doch an der Verurteilung - die auch schon rechtskräftig ist - zu 1200 Euro Strafe plus Schmerzensgeld kam O. trotzdem nicht vorbei.

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