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Conti rollt eigene Firmengeschichte neu auf

150-jähriges Bestehen Conti rollt eigene Firmengeschichte neu auf

Continental will das Wissen über seine eigene Geschichte auf eine neue Basis stellen. Der Historiker Paul Erker erhält für das Forschungsprojekt uneingeschränkten Zugang zu den Archiven des Technologiekonzerns, der 2021 sein 150-Jahr-Jubiläum feiert. Auch die HAZ hat schon mal einen Blick in ihr Conti-Archiv geworfen.

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Quelle: dpa

Hannover. Das teilte Conti am Dienstag mit. Statt werbeträchtiger Informationen für die Hochglanzbroschüren zum Geburtstag soll Erker "die Bedeutung von Umwegen, Rückschlägen, Krisen und Zäsuren als Ausgangspunkte für den weiteren Erfolgsweg" analysieren. "Dazu gehört explizit unter anderem eine eingehende Untersuchung der Geschichte von Continental und ihrer Tochtergesellschaften in der Zeit des Nationalsozialismus", sagte Erker am Dienstag in einer Mitteilung des Konzerns in Hannover. Conti stattet das Vorhaben bis 2021 mit gut einer Million Euro aus.

Continental gehört zu Hannovers ältesten Unternehmen. Fotos aus der langen Geschichte des Reifenbauers.

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Neben Erkers Auftrag gehe es um den Ausbau und die Modernisierung des Archivs. Es soll etwa stärker digitalisiert werden, um bis zum Jubiläumsjahr für Forschung und Wissenschaft zugänglicher zu sein. Konzernchef Elmar Degenhart verwies darauf, dass Conti aktuell gut 100 verschiedene Firmenkulturen vereine. "Der Rückgriff auf unsere Firmengeschichte und deren Belebung in der Gegenwart sollen beides stärken: unsere Zuversicht und unser Verantwortungsbewusstsein." 

Blick auf eine bewegte Geschichte

Conti gehört neben Konkurrenten wie Bosch zu den weltgrößten Autozulieferern. Der Dax-Konzern ist in den vergangenen Jahren auch durch diverse Übernahmen rasant gewachsen und zählt inzwischen rund 208.000 Beschäftigte weltweit. Der jüdische Bankkaufmann Siegmund Seligmann (1853-1925) führte die Gummiwerke Continental einst zu einem Unternehmen von Weltrang. Schon immer war das Unternehmen mit Hannover verbunden.  Nun soll eine neue Zentrale in der Stadt entstehen – in der Stadt, in der Conti schon viel erlebt hat.

Zerstörung im zweiten Weltkrieg: das Werk in Vahrenwald 

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mic/dpa

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