Hannover. Auch im Restaurant „Schlossküche“ sollen Gäste ihre Rechnungen mit der Karte begleichen dürfen, gleiches gilt für den Souvenirladen am Eingang zum Großen Garten. Offiziell dementiert die Stadt nicht, dass über eine „Herrenhausen Card“ nachgedacht wird, das Thema sei aber gegenwärtig „in der Planungs- und Vorbereitungsphase“, eine Entscheidung noch nicht getroffen.
Besonders attraktiv dürfte eine „Herrenhausen Card“ für die internationalen Teilnehmer der Wissenschaftskongresse sein, die künftig im Schloss Herrenhausen veranstaltet werden. Sie könnten mit der Karte, die ihnen vor der Anreise zugeschickt wird, schnell und bequem alle Zahlungen vor Ort erledigen. Zudem lässt sich ein gewisser Werbeeffekt für die Sehenswürdigkeiten in Herrenhausen nicht absprechen.
Wie das einheitliche Bezahlsystem technisch umgesetzt werden kann, ist noch nicht geklärt. Die Herstellungskosten für Plastikkarten mit eingebautem Chip oder einem Magnetstreifen sind hoch, im Gespräch sind daher auch Karten aus Hartpappe, auf denen Strichcodes gedruckt sind. Ansprechend gestaltet soll die „Herrenhausen Card“ aber in jedem Fall sein, damit sie sich auch zum Verschenken eignet.
Schon jetzt können Jahreskarten für alle Bereiche der Herrenhäuser Gärten erworben werden, auch ein Kombiticket für den Eintritt in die Gärten sowie in das Aquarium „Sea Life“ ist bereits erhältlich.
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