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Aus der Stadt Region erzielt Überschuss von 12,6 Millionen Euro
Hannover Aus der Stadt Region erzielt Überschuss von 12,6 Millionen Euro
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00:17 01.05.2017
Von Andreas Schinkel
Hauke Jagau will Kommunen mit Flüchtlingsunterkünften finanziell unterstützen. Quelle: Jan Philipp Eberstein
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Hannover

Damit spielt Jagau auf die hohe Zahl von Flüchtlingen an, mit der die Region und ihre Kommunen 2016 gerechnetet hatten. Tatsächlich wurden den Städten dann deutlich weniger Asylsuchende zugewiesen. Das führt jetzt dazu, dass etliche angemietete Unterkünfte leer stehen. „2000 Plätze in Wohnheimen werden in den Kommunen vorgehalten“, sagt Reinhard Hinrichs, Leiter des Finanzbereichs der Region. Das verursache erhebliche Kosten. Jagau sichert den Regions-Städten zu, sie mit den Aufwendungen nicht allein zu lassen.

Bereits zum fünften Mal hintereinander erzielt die Regionsverwaltung einen Überschuss. Noch immer schiebt die Region aber einen Schuldenberg von 718 Millionen Euro vor sich her (Stand 31.12.2016). Für einen teilweisen Abbau der Schuldenlast hat es im vergangenen Jahr nicht gereicht. „Das liegt daran, dass wir mehr investiert haben, insgesamt knapp 600 Millionen Euro“, sagt Jagau. Viel Geld sei in Unterkünfte für Flüchtlinge geflossen, aber auch in den Bau von Hochbahnsteigen. „Das geht im nächsten Jahr weiter“, betont Jagau. Positiv ausgewirkt auf das Haushaltsergebnis hat sich auch das niedrige Zinsniveau.

Die Üstra hat 2016 rund 176 Millionen Fahrgäste transportiert – und damit mehr als je zuvor in ihrer 125-jährigen Unternehmensgeschichte. Das hatte auch Auswirkungen auf ihr Finanzergebnis: Das Defizit 2016 sank gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent auf 15,2 Millionen Euro.

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