„Wer bewusst einen überflüssigen Polizeieinsatz auslöst, muss im Regelfall dafür aufkommen“, sagte am Montag eine Sprecherin der Zentralen Polizeidirektion. Wie teuer der Einsatz den 41-Jährigen zu stehen kommen könnte, konnte sie nicht sagen.
Ganz billig dürfte es aber nicht werden: Zahlreiche Beamte, darunter schwer bewaffnete Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK), waren zur Schleuse nach Anderten geeilt.
Der stark betrunkene Schiffsführer hatte zuvor gegenüber einem Bekannten verkündet, auf die erste Person, die sein Schiff betritt, schießen zu wollen. Der Bekannte informierte die Polizei. Die fand das festgemachte Schiff kurz hinter der Schleuse verlassen vor.
Der Schiffsführer beobachtete den Einsatz von einer Brücke aus. Er fragte einen Polizisten, ob etwa er selbst der Grund für das Großaufgebot sei. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen und beteuerte, bei seiner Drohung habe es sich um leere Worte gehandelt.
Offenbar sagte der 41-Jährige die Wahrheit, denn eine Waffe wurde nicht gefunden. Wie betrunken er war, steht noch nicht fest. Das Ergebnis des Bluttests wird nach Ostern erwartet.
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Kommentare
SEK gürgel – 07.04.09
Der Kommentar zeugt wieder von absoluter Ahnungslosigkeit. Wer "die Musik bestellt", weil er sich zuschüttet und eben laut Gedanken äußert, die eine Gefahr (SOG) darstellen könnten, erzeugt eben auch einen Polizeieinsatz dieser Größe....richtigerweise! ... und zahlt ihn auch...richtigerweise.sek gürgel – 07.04.09
dieser grosseinsatz ist wohl das bescheuertste, das ich jemals gehört habe und man wird sich ja wohl noch mal betrinken dürfen und dünnschiss labern dürfen, oder!!!