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Aus der Stadt Muskel-Model im Koma – Mutter bittet um Spenden
Hannover Aus der Stadt Muskel-Model im Koma – Mutter bittet um Spenden
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13:50 26.03.2017
Michael Kocikowski während seiner Reise in Indien. Quelle: Instagram.com/wbffpro_mikowski
Hannover

Muskel-Model Michael Kocikowski ist ein bekanntes Gesicht in der deutschen Bodybuilder-Szene. Der 28-Jährige aus Hannover erreichte auf nationaler und internationaler Ebene zahlreiche vordere Plätze. Doch nun erlitt seine glanzvolle Sport-Karriere einen herben Rückschlag. Während einer Rundreise durch Indien musste er mit einer Hirnschwellung ins künstliche Koma versetzt werden. Seine Mutter machte den Fall jetzt auf der Plattform gofundme.com öffentlich. Sie versucht so Spenden zu sammeln, um ihren Sohn zurück nach Deutschland zu holen. Bis Mittwochnachmittag kamen fast 10.000 Euro zusammen.

Auf spiritueller Reise durch Indien

Michael Kocikowski war am 13. Februar zu einer spirituellen Reise nach Indien aufgebrochen. Via Facebook und Instagram hielt er seine Familie, Freunde und Fans auf dem Laufenden. Vor zehn Tagen erhielt Kocikowskis Mutter dann laut eigener Aussage die Hiobsbotschaft, dass ihr Sohn mit einer Hirnschwellung in einem Krankenhaus in Pune (Westindien) liegt. "Er wurde von einem deutschen Pärchen, das in der gleichen Unterkunft wie mein Sohn war, eingeliefert. Dieses verpasste sogar ihren Rückflug, um meinem Sohn beizustehen." schrieb die besorgte Mutter unter dem Spendenaufruf. Ohne genaue Informationen über seinen gesundheitlichen Zustand hatten die Angehörigen vor allem mit sprachlichen Barrieren und Datenschutz-Bedenken der Ärzte zu kämpfen. Kocikowskis Familie veröffentlichte bei Facebook auch ein Video, welches Michael im Krankenhausbett zeigt. Er wirkt verkrampft, kann sich offensichtlich nicht bewegen. 

Spendenaufruf für den Rücktransport

Die Familie und Freunde rufen jetzt in sozialen Netzwerken und Crowdfunding zum Spenden auf. Mit dem gesammelten Geld wollen sie den Rücktransport von Michael nach Deutschland bezahlen. Sobald es gesundheitlich möglich ist, soll ein Rücktransport sowie eine Weiterbehandlung ermöglicht werden.

Von Tim Zöllick

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