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Boehringer: Keine Gefahr durch Schweinelabor in Hannover

Pharmakonzern Boehringer: Keine Gefahr durch Schweinelabor in Hannover

Trotz anhaltender Proteste treibt der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim die Planung für sein Impfstoffzentrum in Hannover voran. Nachbarn und die Umwelt seien auch nach dem Gutachten externer Experten keinen Beeinträchtigungen ausgesetzt, teilte das Unternehmen am Montag nach einer Unterrichtung des Stadtrats mit.

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Tierversuchsgegner hatten am vergangenen Sonnabend erneut das Gelände der Firma Boehringer in Hannover besetzt.

Quelle: Peter Steffen/lni

Untersucht worden seien die Themen Geruch, Schall und biologische Sicherheit. Auch gentechnische Arbeiten könnten sicher vorgenommen werden. Kurzfristig werde daher der Antrag zur Genehmigung beim Gewerbeaufsichtsamt eingereicht.

Bis 2011 will Boehringer Ingelheim ein europäisches Zentrum für die Erforschung und Entwicklung von Schweineimpfstoffen errichten. Bis zu 35 Millionen Euro sollen in das Projekt in der Nachbarschaft der Tierärztlichen Hochschule investiert werden. Dagegen protestieren unter anderem Anlieger, die sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben. Tierversuchsgegner hatten am Wochenende zum zweiten Mal das Gelände des geplanten Zentrums besetzt. Ein Großaufgebot der Polizei schaffte die Demonstranten weg.

Neben dem friedlichen Protest von Anliegern und den Demonstranten auf dem Gelände kam es zu einem Farbanschlag auf das Privathaus von Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) sowie Farbschmierereien in der Innenstadt. Die Taten sind noch nicht aufgeklärt. Zwei Brände von Kühllastwagen von Fleischfirmen sind nach derzeitigem Stand der Ermittlungen auf technische Defekte zurückzuführen und nicht wie zuvor spekuliert den Tierversuchsgegnern zuzuschreiben.

lni

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